Freitag, 29. August 2008

Ansprüche

Ein kurzer Chat mit Frank und schon komme ich ins Grübeln. Sind meine Ansprüche an mich wirklich zu hoch? Ich glaube das nicht, bin aber selten zufrieden mit dem was ich in der Schule leiste. Also vielleicht doch zu hohe Ansprüche?
Heute habe ich mich mit den Themen Steuerung, Sensoren, Aktoren und der Kaukasus Krise beschäftigt. Wie macht man daraus vernünftigen Unterricht. Was ist eigentlich vernünftiger Unterricht? Im Fach Politik habe ich jedenfalls entschlossen, zumindest eine Stunde dem aktuellen Konflikt zu widmen. Aber wie gehe ich da ran. Täglich gibt es neue Nachrichten dazu. Was können die Schüler daraus lernen? Ich selber kann den Konflikt nicht bewerten, also sollte ich dieses Bewertungsziel auch nicht an die Schüler geben. Aber immerhin können wir ja was zur Schwierigkeit der Wahrheitsfindung bei politischen Themen lernen. Auf jeden Fall muss ich am Abend vor dem jeweiligen Unterricht die aktuellsten Daten / Nachrichten beschaffen.
Und Sensoren? Einige kennen lernen, mit den vorhandenen Büchern umgehen können. Sich selber das Thema erarbeiten und anschließend wenige englische Datenblätter lesen können. Wenn wir das in vier Stunden schaffen, bin ich froh und die Schüler können was. Sollten sie schneller fertig werden, kann man ja noch eine Steuerung mit Grafcet beschreiben. Auch hier sind allerdings noch einige Fragen zu klären. Da gibt es die sogenannten zwangssteuernden Befehle, die ich noch in die richtige Darstellung bringen muss. Wo und wie setze ich die ein? Wie helfen die dabei, den Stopp oder Not-Aus Taster sinnvoll zu beschreiben. Das werde ich morgen nachlesen.
Gleich werde ich erstmal zwangsgesteuert zur Feuerwehr gehen, denn wir legen Montag unsere erste „Roter Hahn“ Prüfung ab. Und der Chef meint, wir sollten noch mal üben.
Na dann…
See you

Dienstag, 26. August 2008

weiter gehts

Seit gestern bin ich wieder am Schreibtisch. Jedes mal wenn ich was suche, finde ich noch zusätzliche zu erledigende Arbeiten. Gestern Abend war ich ganz schön genervt, aber dann fiel mir ein, dass ich nicht alles so wichtig nehmen muss. Eine vernünftige Ausgewogenheit zwischen Vollständigkeit, Wichtigkeit und Freizeit muss bleiben.
Immerhin konnte ich einiges schon erledigen. Die WiPo Stoffverteilung für die Berufsachschule habe ich vorbereitet. Es gibt genügend Freiraum für aktuelle Themen und auch für Vorschläge der Schüler. Gelernt habe ich auch, denke ich, denn ich habe Bewertungskriterien und Note(sammel)liste vorbereitet. Der erste Tag, nächsten Montag steht auch schon fast, nur ein geeignetes Kennenlern Spiel muss ich noch auswählen und vorbereiten.
Die WiPo Stunden der anderen Schüler muss ich noch plaen, dafür habe ich ja noch drei Tage mehr Zeit. Morgen geht es erstmal wieder in die Schule, um mit der SPS zu spielen und die möglichen Versuche / Programmierungen der Schüler zu testen. Leider habe ich noch immer nichts dazu herausgesucht und meine Aufzeichnungen von den letzten Tests konnte ich bislang nicht finden. Bis Montag wird wieder Ordnung herrschen, sonst wird es schwierig.
Die erste Lektion im Bereich Elektrotechnik ist fertig und auch eine der nächsten Einheiten bezüglich SPS ist eigentlich vorbereitet. Nur die Handlungsorientierung fehlt noch, mal sehen ob Jan morgen eine gute Idee dazu hat.
Thema Sensoren und Aktoren muss ich für die zweite Woche vorbereiten. Auch hier fehlt mir noch die zündende Idee. Erstmal werde ich, vielleicht gleich noch, den neuen Sitzplan erstellen. Aber parallel läuft noch der Chat mit Neele in Schweden. Das ist eigentlich viel schöner.
Mitte September steht der Schulrechtstest an. Ich habe immerhin einiges im Schulgesetz nachgelesen, aber immer wenn ich die Testfragen durchgehen möchte finde ich neue Gesetze und Verordnungen, die ich kennen sollte. Wie das ohne das Internet früher funktioniert hat kann ich mir gar nicht mehr vorstellen. Heute findet man ja sehr schnell Antworten, sobald die Frage klar ist. Allerdings funktionierte das heute bei der Suche nach einem neuen CD Laufwerk nicht. Wahrscheinlich kenne ich die Richtige Frage noch nicht.
Mein gestern Morgen aufgestellter Arbeitsplan für diese Woche ist jetzt schon dreimal geändert worden. Nachdem gestern Abend mal wieder die Sirenen heulten und wir eine Übung im Kraftwerk fahren mussten, sagte man mir gleich drei weitere Termine bei der Feuerwehr. Dadurch gehen wieder viele Stunden verloren. Einen Tag dieser Woche habe ich als Familientag definiert und der Rest sollte effektiv für die Schule, bzw. meine Ausbildung genutzt werden.
Was mir etwas Sorge bereitet ist der schleppende Fortgang der zu erledigenden/ planenden Hausarbeit im Lernfeld 7 der Elektrotechnik. Ich habe zwar viele Ideen, aber noch wenig konkrete Pläne. Vorhin, bei einem langen Spaziergang ist mir zumindest schon mal die Wichtigkeit einer geplanten Evaluation aufgefallen. Daran werde ich jetzt erst mal arbeiten.
See you

Sonntag, 24. August 2008

Urlaub beendet

Der Urlaub ist zu Ende. Meist heißt es dann ja, dass er zu kurz war. Das finde ich nicht, denn sechs Tage mit zwei kleinen Kindern in einem Wohnwagen sind auch anstrengend. Wenn dann auch das Wetter es nicht zulässt, zu viel draußen zu unternehmen, dann können die kindlichen Anforderungen an die Eltern manchmal belasten. Der Urlaub war trotzdem wirklich toll. Wir konnten uns entspannen und durch ruhige Tagesabläufe ohne zeitlichen Druck einfach so in den Tag leben. Viele Gedanken habe ich mir gemacht, wen ich Kim (5) so beobachten konnte. Nebenbei habe ich in einem Buch von … (fällt mir bestimmt wieder ein) etwas über Entwicklungspsychologie gelesen und verstehe immer mehr die Beobachtungen Piagets. Ich kann vieles an unseren Töchtern nach verfolgen. Es ist schön zu erkennen, dass viele Entwicklungen einfach normal verlaufen. Zusätzlich erkenne ich immer wieder Ansätze für Unterricht. Manchmal finde ich es geradezu ärgerlich, dass „meine“ Schüler schon so alt sind. Die Begeisterung, die Fünfjährige entwickeln und dann auch zeigen. Die Ausdauer, die diese kleinen Menschen haben, wenn sie etwas lernen wollen. Die Freude und der Stolz über erbrachte Leistungen und neue Erfahrungen. Das ist wirklich schön zu sehen und als Vater zu erleben. Jedoch nicht nur als Vater. Auch die in den letzten Wochen erfahrenen kleinen Erfolge als Lehrer (Schwimmen) sind toll. Drei Menschen haben jetzt schon erfolgreich einiges bei mir gelernt. Und die beiden Kinder haben auch deutlich gezeigt, dass sie meinen Unterricht gut fanden und haben mich gelobt. Besonders stolz bin ich dabei auf den Erfolg, dass Kim jetzt schwimmen kann. Zumindest geht sie nicht mehr unter, an der Technik muss noch viel geübt werden. Stolz deshalb, weil ich immer wieder höre, dass Kinder bei ihren Eltern eigentlich nicht schwimmen lernen können. Ich war schon so weit, dass ich einen Kurs für sie buchen wollte. In diesem Urlaub blieb uns kaum eine Wahl, als mehrmals die Hallenbäder der Region zu nutzen, da die Nordsee für Kinder nicht in Frage kam (zu kalt und regnerisch). Kim wollte unbedingt zeigen, dass sie ihre Angst überwindet und meinen Vorschlägen im Wasser zunehmend nachkommen wollte. Irgendwann traute sie sich dann und wurde nicht enttäuscht. Danach wollte sie einfach nicht mehr aufhören und schwamm bis zur körperlichen Erschöpfung. Die Nächte danach konnte ich dann auch mal wieder etwas lesen.
Zu dem aktuellen Buch „komm ich erzähl Dir eine Geschichte“ werde ich noch einiges schreiben. Das fasziniert mich sehr. Ich werde daraus vermutlich noch oft zitieren, denn ich finde darin viele brauchbare Weisheiten für mein Leben.
Also, jetzt wieder an den Schreibtisch, sobald ich ausgeschlafen bin. Der Muskelkater stört dabei ja nicht so sehr. Ich wusste gar nicht, dass Wasserski so anstrengend ist. Macht aber riesig Spaß.
See you

Sonntag, 17. August 2008

Urlaubsvorbereitungen

Die ganze Woche war Besuch hier. Heute gegen 17:00 Uhr fuhren die letzten dann heim. Und wir starteten unsere eigenen Vorbereitungen. Es ist schon erstaunlich, was Frau so alles in einen Wohnwagen packt, um sechs Nächte zu verreisen. Aber jeder Widerspruch ist zwecklos und so lasse ich es lieber gleich. Man lernt ja aus der Vergangenheit. Jetzt ist der Wagen voll, alles verstaut und Morgen nach 7 Minuten Fahrt wird dann das erste in Erinnerung gerufen, was wir vergessen haben. Auch das ist ein altes Ritual.
Ich freue mich auf den Urlaub. Nicht unbedingt auf die Fahrt, aber es sind immerhin nur 175 km, die aber laut Navi sechs Stunden dauern sollen. Technik kann eben nicht alles perfekt berechnen.
Was mich am Urlaub stört ist eigentlich nur, dass man in so einem Wowa mit zwei Kindern keinerlei Rückzugsmöglichkeit hat. Keine Minuten für mich allein, das wird hart. Hier zu Hause gibt es ja immer noch das Büro. Auch ist Kim hier ja auch mal bei Oma oder Freunden. Eine Woche fulltime, das wird interessant.
Schön zu sehen ist allerdings, dass Kim sich riesig freut. Endlich gemeinsam wegfahren. Endlich wieder mal im Wowa leben , schlafen, essen, spielen.
Die Reise geht zurück zu unserem Familienstart. Vor fast genau 25 Jahren hat meine Frau mich dort kennen gelernt und wir haben uns erobert. Mal sehen, ob die alte Romantik wieder einsetzt ;)
See you

Samstag, 16. August 2008

wichtig für mich und Freunde

Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.
André Gide
aus zitate.net

Den Mut habe ich oft nicht, aber die Sehnsucht nach anderen Erdteilen schon. Ich bin eher der Küstensegler, der immer einen festen Halt braucht. Manchmal kommt dan ein starker ablandiger Wind und veranlasst mich, zu neuen Ufern aufzubrechen. Ich kenne nur die Wettervorhersage nie.
Das entspricht auch meiner "Theorie des äußeren Anlasses". Meiner Ansicht nach stelen wir viele Weichen in unserem Leben nur deswegen, weil ein (oder mehrere) von außen kommende Situatonen uns genau dann treffen, wenn wir zur Aufnahme der Chance bereit sind. Als Beispiel schauen wir Männer eine andere Frau, die zufällig in unsere Richtung lächelt, nur dann interessiert an, wenn zu Hause gerade dicke Luft ist.
Na ja, das mag vielleicht nicht auf jeden zutreffen ;)
see you

Freunde oder Bekannte?

Manchmal ist es schwer, sich zu entscheiden, welche Bezeichnung denn nun redlich ist. Gerade bei Paaren ist es für mich immer wieder schwierig, beide als Freund zu bezeichnen. Da gibt es die, wo der eine Partner eigentlich nicht zu gebrauchen ist (aus meiner Sicht). Der Andere ist dann aber wirklich nett und ein guter Gesprächspartner. Wann kann ich dann aber über genau dieses Problem reden? Oder über unterschiedliche Auffassungen so emotional besetzter Themen wie Kindeserziehung? Muss oder darf ich meine Eindrücke schildern, wenn ich denke, dass den Kindern von Bekannten durchaus geholfen werden kann? Verletze ich die Eltern zu sehr? Habe ich die Aufgabe den Kindern zu helfen? All diese Fragen zu beantworten fällt mir schwer. Da ist es schon wesentlich leichter, die Lebensgefährtin eines guten Freundes nicht zu mögen. Ich brauche mich dann nicht zu rechtfertigen, akzeptiere einfach, dass sie dazu gehört und versuche nett zu sein.
Noch einfacher und angenehmer ist es, echte Freunde zu haben, die Auch wissen, dass mir deren Freundschaft wichtig ist. Da ist dann kein Vorspielen falscher Sympathie nötig. Kein Thema muss ausgenommen werden. Man darf sich streiten und vertragen. Man muss nicht einer Meinung sein oder werden um sich zu mögen, zu vertrauen und sich zu respektieren. Unterschiedliche Ansichten auszudiskutieren und trotzdem miteinander Spaß haben zu können, das nenne ich echte Freundschaft. Solche Freunde zu haben ist ein Geschenk und es gibt immer nur wenige davon. Alle anderen sind eher nur Bekannte, die ich aber auch brauche.
Diese Gedanken sind für mich auch beruflich interessant, denn ich muss beachten, dass Schüler nicht Freunde sind (sein sollten?), sie sind in meinen Augen nicht einmal Bekannte. Wir haben eher eine geschäftliche Beziehung zueinander. Mit der Besonderheit, dass ich sie erziehen soll und mich somit in ihre Lebensplanung und Persönlichkeitsentwicklung stärker einmische als ich es bei Bekannten versuchen würde. Bei Freunden hingegen sehe ich es als meine Pflicht an, sie an meinen Eindrücken zu ihrem Leben teilhaben zu lassen. Dies erwarte ich übrigens auch. Allerdings erwarte ich das nicht unbedingt von meinen Schülern.
Bis zum Ferien Ende sind es jetzt nur noch zwei Wochen. Morgen wird gepackt und eine Woche Urlaub an der See verbracht. Danach muss ich an den Unterrichtseinheiten arbeiten. Ich denke, gas Dach muss schon wieder ein Jahr warten. Immerhin ist der Schuppen diese Woche so weit fertig geworden, dass die Restarbeiten nur noch einen Tag dauern dürften. Viel Arbeit und Rückenschmerzen haben sich gelohnt.
See you

Donnerstag, 14. August 2008

Ferien verfliegen

Nun haben wir schon den 14. August und die Ferien gehen nur noch bis zum 31.
Danach sollte ich eigentlich einen großen Anteil an Unterrichtsvorbereitungen fertig haben. Derzeit komme ich damit nicht so gut voran. Immerhin habe ich gerade 17 Seiten Folien für die Einführung von SPS erstellt. Das reicht eine oder zwei Doppelstunden. Leider mal wieder ohne viel Schüleraktivität, aber darauf aufbauend gibt es dann eine Menge möglicher Übungen, die auch an realen Systemen erprobt werden können. Es ist ein theoretisches Gerüst notwendig, um Übungen zu erstellen.
Vorher wird mit Grafcet weiter gearbeitet und ich nutze wieder die recht gute Lernsoftware von Festo Didactic. Auch wenn es anstrengend ist werden die Schüler den zweiten und dritten Teil dieser Software gemeinsam durcharbeiten. Mal wieder sind sie selber gefordert, sich die wichtigen Inhalte selber zu notieren.
Wenn ich gleich noch Lust habe und nicht durch einen netten Chat oder eine Aufforderung zu einem Gesellschaftsspiel mit unseren Kieler Freunden abgehalten werde, dann mache ich mich noch an die Sitzordnung(en), die ich demnächst den Azubis vorgeben möchte. Ziel ist es, eine Verbesserung der Arbeitsatmosphäre zu erreichen. Auch sollen sich neue Arbeitsgruppen bilden, in denen die Kompetenzen und Vorwissen besser verteilt sind.
Ansonsten kann ich nicht umhin, zu gestehen, dass die Ferien auch als Ferien genossen werden. Heute mal wieder im Freibad, was bei „schlechtem“ Wetter richtig schön ist. Kaum andere Besucher . Ein Bad für uns fast alleine, nur kalt ist es halt. Vorher haben wir unseren Wohnwagen für den Kurzurlaub in der nächsten Woche vorbereitet. Er ist jetzt sogar wieder sauber und sieht gleich viel teurer aus. Selbst das Gestänge des Vorzelts habe ich noch schnell geschweißt. Nach dem Urlaub möchte ich den Trailer gerne verkaufen, da wir nächstes Jahr eher nach Kanada wollen und ab 2010 wird der kleine WoWa eh zu klein mit den beiden Kindern.
Gestern war auch ein schön fauler Tag. Außer an dem Portfolio, was für die Ausbildung zu schreiben ist, habe ich nichts für meine Aus-Bildung getan. Gemeinsames Frühstück in einem netten Kaffee, danach Einkaufsbummel durch die City von Itzehoe. Endlich habe ich es geschafft, mir auch Inliner zu kaufen. Es ist gar nicht so einfach, vernünftige, günstige und große Inliner zu ergattern. Nachdem Kim und Bea schon seit mehreren Monaten welche haben, werden wir jetzt wohl häufiger gemeinsam laufen. Ich hoffe das zumindest . Meine ersten Versuche heute waren recht gut. Kein Sturz und sicherer Stand machen Mut. Nur bremsen kann ich noch nicht wirklich.
Auch gestern bestätigten sich meine Gebote bei e-bay und ich bin der Hoffnung morgen oder Samstag die Pakete mit dem Neo und dem Boogieboard zu bekommen. Dann warte ich nur noch auf Wellen auf der Nordsee und der Spaß geht weiter.
Heute fragte ich mich, ob Ferien nicht eigentlich viel länger dauern sollten. Wenn ich so bedenke, was ich während der Unterrichtszeit alles nicht schaffe, dann muss ich in der Unterrichtsfreien Zeit schon ganz ordentlich ranklotzen um die Hausarbeiten zu erledigen. Damit meine ich vorwiegend die Arbeiten am Haus. Montag schaffte ich es ein altes Dach eines unserer Nebengebäude abzudecken. Dienstag kam die neue Lattung drauf und die ersten neuen Blecheindeckungen sind auch fest. Aber dann kam zu viel Wind auf und es wurde unmöglich mit großen Blechplatten zu hantieren. Mit Glück schaffe ich das noch vor Montag zu beenden.
Was kommt nach dem Urlaub? Eine Woche harte Arbeit an mir und den Unterrichtsthemen meiner Schüler. Denn der September ist voll mit Seminaren und außerdem steht der Schulrechtstest an. Ich muss dringend lernen.
Aber erstmal hat sich das Warten gelohnt. Wir spielen noch was. Ein Bier oder Wein und danach gut schlafen ist ja auch schön. Die Sitzordnungen lassen sich auch morgen noch planen.
See you

Montag, 11. August 2008

Sylt Exkursion beendet

So schön (und schmerzhaft) kann Fortbildung sein. Zehn wundervolle und anstrengende Tage auf Sylt in dem ADS Landschulheim haben mir viele neue Erkenntnisse gebracht. Eines davon lautet: ich bin nicht mehr 25. Aber nachdem das klar ist und ich mich mit den entsprechenden Sportstudenten nicht messen musst, habe ich eine Menge Spaß gehabt und viel gelernt. Retten aus dem Meer ist deutlich anders zu bewerten, als das Retten aus einem warmen, ruhigen und übersichtlichen Schwimmbad. Wellen sind toll und gewaltig. Dabei sollen unsere Wellen noch nicht einmal groß gewesen sein. Leider jedoch zum Ende der Woche zu groß, um noch den Abschluss des Wellenreitkurses vollziehen zu können. Ich in nur bis zum Knien auf dem Brett bekommen. Das Aufstehen muss ich jetzt selber lernen. Gerade habe ich einen Neopren Anzug und ein Boogieboard bestellt und hoffe, das die Sachen bald kommen. Am nächsten Montag geht es wieder zur Nordsee und da will ich erneut Spaß haben.
Spaß hat besonders das letzte WE gemacht. Eine sehr gute Freundin besuchte mich noch und so konnten wir zwei schöne Partyabende in Westerland verbringen. Aufgrund meines Erschöpfungszustandes waren die zwar nicht wie früher mal nachtfüllend, aber es reichte voll aus. Somit kenne ich jetzt viele Muskeln in meinem Körper, weiß, dass ich auch über längere Zeit an meinen Grenzen belastbar bin und habe noch mehr Spaß am Wassersport gefunden als zuvor. Mal sehen, wann ich den Windsurfkurs jetzt noch beginne. Windsurfen hat den Vorteil, dass ich nicht immer auf der Suche nach Wellen sein muss. Das geht dann auch vor meiner Haustüre auf der Elbe. Andererseits wird Sylt definitiv als Naherholungsgebiet der nächsten Jahre fest eingeplant.
Ab heute haben wir Besuch von Freunden, die eine Woche bei uns Urlaub machen. Am nächsten WE kommen weitere Freunde, danach fahren wir weg. Mit Arbeiten an Schulaufgaben und am Haus komme ich wohl nicht recht weiter. Aber was soll’s? Genieße den Tag und das Leben ist schön. Jetzt weiß ich auch endlich, dass unser alter Chevy weg muss, damit ich die Zeit nicht unnötig unter Autos verbringe, die man auch auf dem Wasser verbringen könnte. Gesünder ist der Sport ja schließlich auch noch.
Resultat: Fortbildung bringt Freude und Wissen/Können. Und sie kann persönlichkeitserweiternd sein.
See you

Mittwoch, 30. Juli 2008

Ferien Zwischenstatus

Die Überschrift ist nicht gelungen. Dafür war der Tag heute ganz gut, wenn er auch mit dem Besuch beim Zahnarzt schmerzhaft begann (Wurzelbehandlung). Immerhin sind Kims Zähne besser gepflegt als meine und sie brachte keine Schmerzen zu ertragen. Schön zu sehen, wenn Zahnärzte auch mit Kindern umgehen können. Und das bei eine Körpergröße von mindestens zwei Metern.
In der Schule ging es weiter um ASI Systeme und deren Inbetriebnahme. Jetzt kann ich adressieren, anschalten und PEW und PAW lesen und sogar die Symboltabelle ist kein Problem mehr. Etwas mehr Übung noch und ich kann vermutlich schnell mal ein Programm schreiben. Ich merke aber auch, dass ich mich teilweise ähnlich überfordere wie meine Schüler. Statt mit einem einfachen Programm zu beginnen will ich immer gleich eine komplexe Lösung schaffen. Am Ende bin ich genervt, weil nur die Hälfte geht. Kleinschrittiger wäre manchmal besser. Also demnächst mehr Geduld walten lassen.
Morgen geht es mit der Familie nach Hamburg, einen Ausflug an den Hafen zu den Hamburger Cruise Days. Danach Koffer packen und Freitag Morgen nach Sylt fahren. Wer mich bis zum 10.8. erreichen will, der nutze bitte mein Mobiltelefon. Vermutlich werde ich nur selten oder nie das Internet aufsuchen. Auch dieser Blog ruht dann und wird wohl hinterher weiter gefüttert. Aber das stört keinen ;)
Die nächsten 12 Tage habe ich quasi Urlaub von E-Technik und technischem Unterricht. Dafür werde ich hoffentlich pädagogisch hinzulernen, organisatorisch mehr erfahren und sportlich Neues ausprobieren. Und zum Lesen bleibt hoffentlich auch noch Zeit. Mal sehen.
Schlimmstes finanzielles Erlebnis diese Woche (bisher): Wir haben Heizöl bestellt, weil es gerade mal wieder „günstig“ war. Was immer das heute heißt. Egal, frieren wollen wir ja auch nicht (Außentemperatur derzeit gut 25 Grad)
Schade, dass Annika nicht erreich bar ist. Ein kleines Telefonat wäre jetzt noch schön, statt dessen schalte ich jetzt ab und gehe auf das Sofa.
See you

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