Schwimmlehrer

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Schwimmen lehren in der Grundschule?

Nette Idee meiner Frau.
Ob ich nicht in der Grundschule Schwimmen unterrichten wolle. Als kostenlose Hilfe, weil nicht genügend Lehrkräfte die Lizenz haben.
Einerseits spannend, denn dadurch bekäme ich endlich mehr Praxiserfahrung.
Organisatoriisch aber kaum machbar, da ich meinen Stundenplan immer erst in der letzten Ferienwoche erhalte. Wie sollte mich dann noch eine andere Schulleitung in die Schwimmzeiten der Schule einplanen.
Aber interessant bleibt es....
see you

Montag, 11. August 2008

Sylt Exkursion beendet

So schön (und schmerzhaft) kann Fortbildung sein. Zehn wundervolle und anstrengende Tage auf Sylt in dem ADS Landschulheim haben mir viele neue Erkenntnisse gebracht. Eines davon lautet: ich bin nicht mehr 25. Aber nachdem das klar ist und ich mich mit den entsprechenden Sportstudenten nicht messen musst, habe ich eine Menge Spaß gehabt und viel gelernt. Retten aus dem Meer ist deutlich anders zu bewerten, als das Retten aus einem warmen, ruhigen und übersichtlichen Schwimmbad. Wellen sind toll und gewaltig. Dabei sollen unsere Wellen noch nicht einmal groß gewesen sein. Leider jedoch zum Ende der Woche zu groß, um noch den Abschluss des Wellenreitkurses vollziehen zu können. Ich in nur bis zum Knien auf dem Brett bekommen. Das Aufstehen muss ich jetzt selber lernen. Gerade habe ich einen Neopren Anzug und ein Boogieboard bestellt und hoffe, das die Sachen bald kommen. Am nächsten Montag geht es wieder zur Nordsee und da will ich erneut Spaß haben.
Spaß hat besonders das letzte WE gemacht. Eine sehr gute Freundin besuchte mich noch und so konnten wir zwei schöne Partyabende in Westerland verbringen. Aufgrund meines Erschöpfungszustandes waren die zwar nicht wie früher mal nachtfüllend, aber es reichte voll aus. Somit kenne ich jetzt viele Muskeln in meinem Körper, weiß, dass ich auch über längere Zeit an meinen Grenzen belastbar bin und habe noch mehr Spaß am Wassersport gefunden als zuvor. Mal sehen, wann ich den Windsurfkurs jetzt noch beginne. Windsurfen hat den Vorteil, dass ich nicht immer auf der Suche nach Wellen sein muss. Das geht dann auch vor meiner Haustüre auf der Elbe. Andererseits wird Sylt definitiv als Naherholungsgebiet der nächsten Jahre fest eingeplant.
Ab heute haben wir Besuch von Freunden, die eine Woche bei uns Urlaub machen. Am nächsten WE kommen weitere Freunde, danach fahren wir weg. Mit Arbeiten an Schulaufgaben und am Haus komme ich wohl nicht recht weiter. Aber was soll’s? Genieße den Tag und das Leben ist schön. Jetzt weiß ich auch endlich, dass unser alter Chevy weg muss, damit ich die Zeit nicht unnötig unter Autos verbringe, die man auch auf dem Wasser verbringen könnte. Gesünder ist der Sport ja schließlich auch noch.
Resultat: Fortbildung bringt Freude und Wissen/Können. Und sie kann persönlichkeitserweiternd sein.
See you

Sonntag, 29. Juni 2008

Morgen Schwimmprüfung

Da sitze ich hier, habe ordentlich Muskelkater vom Bauen gestern, und versuche die Theorie des Schwimmens schnell noch in mein Hirn zu bekommen. Immer wieder sage ich meinen Schülern, dass nicht der letzte Tag vor den Prüfungen der Beste zum Lernen ist. Und ich?
Na, so schlimm ist es auch nicht, denn ich habe durchaus die letzten 14 Tage regelmäßig was dazu gelesen. Mehr Sorgen bereitet mir die praktische Prüfung, denn das Delfinschwimmen beherrsche ich nicht wirklich. Auch die letzten drei Trainingseinheiten in unserem Freibad haben mir vornehmlich die fehlende Kondition bewiesen. Die Technik habe ich nicht deutlich verbessert.
Zwei andere Probleme werden gleich noch angegangen. Zunächst haben wir wieder mal eine Marderfamilie im Dach. Die sind zwar niedlich, zerstören aber das Reet und stinken enorm. In unserer Wohnstube hält man es kaum noch aus. Gestern Nacht habe ich diese, angeblich so scheuen Tiere deutlich beobachtet. Und sie mich auch. Keine drei Meter von mir saß er und meckerte mich an. Seine Frau etwas weiter weg bewachte das Nest. Nur sehen kann man das nicht. Die verstecken sich recht gut in den letzten Winkeln.
Unsere „Kampfkatzen“ mag ich nicht auf die Marder hetzen, denn die Marder sind vermutlich besser ausgebildet. Auch der Hund kann zwar rumlaufen und bellen, beeindruckt die Tierchen aber nicht. Meine gestrigen Versuche, mit menschlich hergestellten Duftstoffen aus Flaschen und Dosen hat auch nicht geholfen.
Mal sehen, was sich machen lässt, um diese Mieter los zu werden.
Und dann werde ich anfangen aufzuräumen, den die nächsten Tage habe ich dazu wenig Zeit. Die Feuerwehr Ausbildung steht an, einige Feste in Schule und Feuerwehr sowie die Zeugnisschreiberei. Auch soll ich jetzt mal die Hausarbeit für Elektrotechnik beginnen. Na ja.
Frank fragte gerade mal wieder (zu Recht?), wann ich kürzer trete. Vermutlich nie, denn irgendwie macht das Leben am Rand der persönlichen Lastgrenze auch Spaß. Und den Urlaub haben wir auch fast fertig durchdacht. Der Wohnwagen ist durch uns zumindest gestern als fahrtechnisch akzeptabel eingestuft worden. Im August geht es dann an die See.
See you

Montag, 19. Mai 2008

Körperlich erschöpft

Heute Morgen um 4:42 habe ich mich aus dem Bett geschlichen und bin kurz darauf zum Bahnhof gefahren. Dort traf ich zufällig einen meiner Schüler, der zur Arbeit fuhr. Also muss auch der früh los.
In Flensburg angekommen gab es dann wenigstens ein nettes und reichhaltiges Frühstück vor dem Schwimmtraining. Der Trainer hat uns heute ziemlich gescheucht, so dass ich jetzt kaum mehr in die Hocke gehen kann. Delphin schwimmen ist eine recht anstrengende, wenn auch faszinierende Angelegenheit. Immerhin werden meine Rollwenden und auch der Schwimmstil kontinuierlich besser, so dass ich berechtigte Hoffnung habe, Ende Juni die praktische Prüfung zu bestehen. Am 16. Juni gibt es dann auch schon einen Termin für die zusätzliche Lehrprobe in einer vierten oder dritten Klasse. Das wird spannend. Letzte Probe ist am zweiten Juni. Und eine Klausur sollen wir auch noch schreiben, na ja, das wird schon. Einige Texte im Reader und im Begleitbuch muss ich sicher noch einmal durcharbeiten.
Dann sollte der Juli für andere Dinge frei werden, wie beispielsweise der Beginn einer der Hausarbeiten für den Vorbereitungsdienst. Der August ist dann schon wieder mit Schwimmen verplant. Eine 10tägige Exkursion nach Sylt, wo wir lernen Klassenreisen zu organisieren und durchzuführen. Alles mit Wassersport verbunden. Das könnte richtig Spaß machen. Danach geht es dann mit der Familie in den Urlaub. Auch das ist jetzt allmählich nötig.
So, für den Unterricht morgen bin ich vorbereitet, für das Seminar am Mittwoch auch, nur dass ich noch nicht sicher bin ob Stephan mich auch mitnimmt. Er wollte sich ja noch melden…
Für Donnerstag sind noch einige Themen offen, aber das kann ich morgen Abend erledigen. Mittwoch geht ja nicht, denn dann bin ich ja schon wieder als (Hilfs-)Ausbilder für die Feuerwehr unterwegs. Samstag dann als Feuerwehr bei einem Schulprojekt, doch davon ein anderes Mal vielleicht mehr.
Ich geh jetzt auf mein Sofa und erhole mich.
See you

Dienstag, 6. Mai 2008

Schwimmen hospitieren

Es ist schon etwas ungewöhnlich, als Berufsschullehrer (werdender) in einer vierten Klasse zu hospitieren. Die jüngeren Schüler haben ein so nettes Verhalten gegenüber fremden Lehrern. Und sie sind so schön fröhlich in der Schwimmhalle. Da macht Unterricht sicher auf Dauer Spaß. Nur ist der Lärm in so einem Hallenbad doch unheimlich groß. Wie die Lehrer das über längere Zeit ohne Hörschäden aushalten ist mir unklar.
Am Montagmorgen hatte ich meine erste Hospitation in einer vierten Klasse, die gleich eine Doppelstunde Schwimmen hatten. Zum Glück musste ich nicht zu früh aufstehen, denn ich konnte bei Freunden in Flensburg übernachten und sparte somit die Anreise von 136 km. Unterrichtsbeginn war 7:30 Uhr. Nach einer kleinen Einweisung durch Astrid, die Lehrerin vor Ort sollten wir Lehrlinge dann in kleinen Gruppen selber was probieren. Das war spannend, denn als Anfänger die Schwimmfehler der Schüler überhaupt zu erkennen und dann auch noch Übungen anleiten, um diese Fehler zu bearbeiten, war schwer.
Zum nächsten Mal sollen wir dann schon eigene Ideen mitbringen und einen Unterricht geplant durchführen. Was das wohl wird?
Danach ging es kurz zu Antje, ein zweites Frühstück einnehmen und etwas klönen, bevor das eigene Schwimmtraining begann. Ich hatte noch einige Übungen zur Rollwende geplant und übte fleißig. Erfolg: ich muss viel üben. Danach fingen wir mit einer unangenehmen, weil sehr anstrengenden Schwimmtechnik an. Das Delfinschwimmen. Das müssen wir zumindest technisch beherrschen, um Lehrer werden zu können. Also werde ich gezwungenermaßen unser Freibad jetzt häufiger aufsuchen und üben. Der Muskelkater ist jedenfalls beträchtlich.
Die Theorie war dagegen am Mittag wiederum sehr entspannend. Ich muss mir unbedingt die CD oder DVD mit den Videos zu den einzelnen Schwimmtechniken besorgen. Die helfen mir sehr, meine Techniken zu korrigieren.
Nachmittags begann dann die lange aber angenehme Bahnfahrt nach hause. Diesmal per Bummelzug über Husum, so dass ich viel Landschaft in der Sonne genießen konnte, während ich den Erlass über außerschulische Unterrichte des Landes SH durchgearbeitet habe.
Demnächst werde ich ja vermutlich wieder eine entsprechende Veranstaltung organisieren.
Und was freut mich noch? Im August geht es nach Sylt, um zu lernen, wie ein Schullandheim funktioniert und wie man dort mit den Schülern umgeht. Außerdem lerne ich vielleicht auch noch Surfen oder Wellenreiten auf meine alten Tage.
See you

Montag, 10. Dezember 2007

Rettungsschwimmabzeichen Silber

Das war doch gar nicht so schwer. Seit heute bin ich also Rettungsschwimmer. Sabine und Stefan haben sich heute zwei Stunden Zeit für mich genommen und die Leistungen nach Vorgabe der Wasserwacht abgenommen. Eigentlich hatten wir ja mindestens drei Termine in dieser Woche eingeplant, aber es lief sehr gut. Das, was ich noch nicht konnte, haben die beiden mir schnell beigebracht. Somit kann ich mir jetzt auch mit dem Befreiungsgriff helfen und einen Menschen aus dem Wasser an Land bringen, selbst wenn er, wie Stefan 115 kg wiegt. Die Schwimmleistungen waren zwar anstrengend, aber in den vorgeschriebenen Zeiten durchaus zu bestehen. Schön auch, dass mein letzter Erste Hilfe Kurs noch nicht zu lange her war. Sonst hätte ich den jetzt unter Zeitdruck neu machen müssen. Eine Auffrischung möchte ich demnächst sowieso machen. Mal sehen, ob wir heute Abend bei der Feuerwehr genügend Interessenten finden, damit sich eine gemeinsame Veranstaltung lohnt. Ich denke, die Ersthelfer Übungen sollte jeder freiwillige Feuerwehr Helfer regelmäßig erneuern. Sonst gibt es doch mal böse Überraschungen am Einsatzort.
Die Hausaufgaben für den Schwimmlehrerschein sind auch erledigt. Es ist wirklich entspannend, nur noch wenige Kurse zu belegen. Genauer gesagt ja nur noch einen ;)
Für Freitag muss ich noch einiges an Unterricht vorbereiten. Zumindest die Aufgaben für die Klassenarbeit zum Lernfeld 2 der Elektroniker habe ich gerade zusammengestellt. Jetzt also noch WiPo und vier Stunden Lernfelder 1 und 3 für Elektroniker und Mechatroniker. Ich hätte ja mal wieder Spaß an einer Gruppenarbeit mit Messungen im Fachraum. Mal sehen, ob sich das einrichten lässt. Vermutlich werde ich mich an Stromlaufplänen und zugehörige Messungen versuchen. Wenn ich es schaffe, dann sollte auch gleich noch der Unterricht für den 21.12. vorbereitbar sein. Thema Spannungsquellen und womöglich Netzteile. Wie kann ich das ins adventliche Flair einarbeiten? Eine Weihnachtsgeschichte vom Netzteil mit Rauschebart?
See you

Samstag, 8. Dezember 2007

Schwimmlehrer werden

Ich gebe zu, es hat nicht wirklich was mit der beruflichen Schule zu tun, dass ich das jetzt auch noch mache. Aber irgendwie bin ich mal wieder sehr schnell bei einem „Ja“ gewesen, als mich Marco vor Monaten mal fragte, ob ich nicht eventuell Interesse hätte. Damals hörte sich das nach Spaß neben dem Studium und 14 Tagen in Malente an. Nun sind das zwei Semester Theorie und Praxis. Meist 14-täguig in FL. Es kostet auch noch Geld (300 Euro) und zusätzlich muss ich noch ein Rettungsschwimmabzeichen machen.
Das tut mir aber wirklich gut. Endlich bin ich gezwungen, wieder mehr Sport zu treiben, bin gelegentlich in FL und kann meine Freunde zumindest kurz, und sei es nur mal in der Mensa, sehen. Alleine dafür lohnt es sich schon. Praxis habe ich nebenher auch gleich, denn Maxi und Kim müssen es sich jetzt gefallen lassen, dass ich das Schwimmen Lehren regelmäßig ausprobiere.
Mit dem Schwimmabzeichen geht es auch los. Schon Montag fängt die Abnahme bei der Wasserwacht an. Durch Zufall habe ich letzten Donnerstag die richtige Schwimmmeisterin im Hallenbad angesprochen. Diese nette Frau (Sabine) hat sich gleich bereit erklärt, die Abnahme zu machen. Sie schaute mich aber etwas skeptisch an, ob ich das geforderte denn auch schon schaffen könne. Na ja, ich sehe ja nun nicht wirklich sportlich aus und so in Badehose lässt sich das auch schlecht kaschieren. Freitag nach dem Unterricht bin ich dann gleich mal ins Bad gegangen, um mir selber zu beweisen, dass ich zumindest die Kondition und Geschwindigkeit noch vorweisen kann. Es dürfte klappen. Nur die Theorie und die Befreiungsgriffe muss ich noch lernen. Das zeigt mir Sabine am Montag sicherlich. Mittwoch und Donnerstag bin ich dann wieder dort, ich denke danach sollte ich die Prüfung bestanden haben. Morgen Abend, wenn die Familie (Adventsbesuch) wieder weg ist, werde ich mit der Theorie Recherche mal beginnen.
Eine Sache ist etwas ärgerlich, der vorgeschriebene Erste Hilfe Schein ist etwas mehr als zwei Jahre alt. Also werde ich auch dafür einen Tag (und etwas Geld) investieren müssen. Aber vielleicht lässt sich ja der eine oder andere meiner Feuerwehr Kameraden darauf ein, dass wir dort endlich mal wieder Erste Hilfe trainieren. Das benötigen dort viele, aber werde die auch die Zeit dazu verwenden wollen. Montag wird sich das klären lassen, denn dann ist der nächste Dienstabend.
Was war sonst noch. Dany hat angerufen, weil sie mit dem Gedanken spielt, auch Lehrerin zu werden. Ich werde Ihr das nicht ausreden.
Und heute waren wir, Kim und ich zum Frühstück bei Andrea. Es ist zwar noch nicht so lange her, dass wir uns gesehen haben, aber wenn ich schon mal in Kiel bin und Zeit habe, dan nutze ich dies gerne für ein nettes Treffen. War sehr schön.
See you

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