Privat oder so

Mittwoch, 6. Januar 2010

Ärger über Unbedeutendes

Und trotzdem beschäftigt es mich mehr als gewollt. Seit einem Jahr müssen wir regelmäßig Vorauszahlungen an das Finanzamt leisten, weil unser Einkommen gesunken ist. Klingt blöd, ist aber so. Und wieder einmal haben wir die erste Rate zum 1.1. versäumt, danach geht es immer ganz schnell und die Mahnung der Finanzbehörde ist auf dem Tisch. Dies scheint der einzige, wirklich Reibungslose Vorgang dieser Dienstleistungsorganisation zu sein.
Also, nun müssen wir einige hundert Euro zzgl. 3,50 Mahngebühr bezahlen.
Was ärgert mich dabei? Nicht unsere Vergesslichkeit und auch die 3,50 sind ok. Aber seit über zwei Monaten schuldet und das gleiche Finanzamt über 6000 Euro, die wir nicht anmahnen können. Leider müssen wir diesen Betrag über einen Dispo bei unserer Bank finanzieren, das kostet dann leider mehr als Mahngebühren.
Das ist Recht, aber ist es auch gerecht?
Genug geärgert,
heute war der erste Schultag im Jahr. Ich hatte einfachen Unterricht in einer angenehmen Klasse. Viele Ausdrucke (zu viele) und Kopien konnte ich heute schon fertigen. Die Ferienzeit hat so manche Vorbereitung ergeben. Also muss ich nur noch schaffen, die vorbereiteten Stunden auch vernünftig einzusetzen. Mal sehen. Morgen gibt es den ersten Einsatz, dazu habe ich schon fast alles in der Schule liegen. Nur vier kleine Gruppenaufträge muss ich noch fertigen. Außerdem gibt es eine E-Technik Arbeit zurück, die wir durchsprechen müssen. Also wieder wenig Arbeit.
Und trotzdem, ich bin erschöpft. Wann sind wieder Ferien?
Gerade rief ein alter Kumpel an. Er will auch Lehrer werden und klagte sein Leid mit den Kollegen. Die sehen es einfach nicht ein, dass wir für Schüler arbeiten. Derzeit ist er etwas down und überlegt sich, ob er unter diesen Umständen zu Lehrern gehören will. Aber er passt da gut rein und kann in den nächsten Jahren so einiges positives bewegen. Ich hoffe er macht weiter.
see you

tod und teufel bestellen?

Das Buch gibt es beim Verlag direkt: www.stuelten.com
see you

Freitag, 1. Januar 2010

2009 Rückblick

Dies wird einer der letzten Einträge dieses Blogs werden, denn ab nächsten Monat ist das Werden des Berufsschullehrers Geschichte. Also muss ein neuer Blog herhalten, der dann eigentlich 23 Jahre halten könnte ;). Berufsschullehrer sein – oder so.
Was war letztes Jahr bei mir so los? Ich könnte den eigenen Blog lesen, was ich auch machen werde. Mal sehen, was daraus mal wird?!
Für das zweite Staatsexamen konnte ich die WiPo Hausarbeit schreiben, die restlichen Seminare für die Zulassung zur Staatsexamensprüfung ablegen, den Kanulehrschein erwerben und die zweite Examensprüfung im Oktober bestehen. Erstaunlicherweise reichte die Zeit noch für einen schönen Urlaub in Kanada und einige nette Tage mit Freunden.
Zu Hause ist am Garten und den Hobbys nicht viel getan worden. Wir haben uns aber von zwei Autos und dem Wohnwagen getrennt und einen neuen Kleinwagen angeschafft.
Am Haus haben wir zumindest einiges schaffen können. Die Haustür mitsamt Wand und Fenster ist neu und die Öl-Heizungsanlage ist einem Blockheizkraftwerk gewichen. Letzteres arbeitet zuverlässig seit über 1000 Stunden, leider ist der Papierkram mit Banken, Finanzamt, Energieversorger und Zoll noch nicht abgeschlossen. Das wir die Beschäftigung für Januar sein.
Auch die Töchter wurden beide getauft und der Große ist erfolgreich in die Schule aufgenommen worden.
Zum Jahresende wurde mir dann noch eine neue Position bei der Feuerwehr übertragen, so dass ich jetzt für den Funkbereich in unserem Amt mit verantwortlich zeichnen werde.
Der Dezember ist dann mit Feiern übersäht und wir kommen erst nächsten Sonntag wieder etwas zur Ruhe. Weihnachten, drei Geburtstage, Sylvester und dann noch die Familien-Nachfeier dieser drei Ereignisse stressen etwas und geben ordentlich Gewicht auf die Hüften. Dabei habe ich gerade erst zehn Kilo abgespeckt, nun sind vier wieder drauf. Bis Ende Januar bin ich die aber wieder los.
Was steht jetzt an? Nächste Woche erst einmal den Feuerwehrball, danach mit einer guten Freundin zum Ball des Sports. Beruflich die nächsten Konferenzen, viel neuen Unterricht planen, meine erste Klassenfahrt und die Mitgestaltung einer neuen Schule für Technische Assistenten. Privat wird 2010 endlich eine Solaranlage folgen und hoffentlich einige Traktoren wieder laufen lernen. Auch hoffe ich auf einige Zeit am Mustang zu verbringen. Urlaub soll dieses Jahr eigentlich nicht statt finden, aber Kanu fahren will ich auch privat fördern.
Und im Internet? Nachdem ich die privaten Seiten alle aufgegeben habe, wird der neue Blog etwas Neues werden. Mehr „Service“ wie Bücher Rezensionen, Linklisten für Berufsschullehrer und Informationsaustausch zu lo-net2 sind angedacht.
Und in diesem Blog werden noch einige Formalien angefügt. Beispielsweise Regeln und Wege zum Lehrer werden. Was ist gut daran und was nervt auf dem Ausbildungsweg? Welche Fehler würde ich nächstes Mal vermeiden…..
Mal sehen, was ich schaffe.
See you

Montag, 28. Dezember 2009

Tod und Teufel in Gibbeah

Heute Abend werde ich die letzten Seiten dieses Buches zu Ende lesen. Es ist überraschend interessant geworden, wenn auch die Aussagen des deutschen Verlegers richtig scheinen. Der Autor muss krank sein, denn wie man sich diese Art zu schreiben erlauben kann, und dann noch an einen Erfolg glaubt, dass ist unglaublich. trotzdem, wenn man es schafft, bis zum Ende durch zu halten, dann fesselt das Buch.
Ich habe mich entschlossen, auch auf die Gefahr hin, Freunde zu verprellen, dieses Buch zu verschenken und zu empfehlen.
Mal sehen, was ich als nächstes lesen will. Es liegt ja noch einiges auf dem Nachttisch. Auch ein Blick in unser Bücherregal ist immer wieder spannend. Vorgestern habe ich gesehen, dass es den sechsten Teil der Trilogie "per Anhalter durch die Galaxis" gibt, und dass, obwohl Douglas Adams schon lange tot ist. Gerald meint, es lese sich wie die anderen Romane (Teile), trotz Ghostwriter.
Ich denke, ich werde die anderen Teile erst einmal wieder durchlesen, denn das letzte Mal ist schon fünf Jahre her. Leider ist dabei der erste Teil in Oxford geblieben und ich besitze ihn nur noch auf Englisch. Für Douglas Schreibstil reicht mein Englisch aber nicht aus.
see you

Samstag, 26. Dezember 2009

Weihnachten

Weihnachten
Die Ferien sind da, der dritte Weihnachtstag ist fast zu Ende und der Besuch fährt morgen nach Hause. Bisher läuft es ganz gut und der Stress hält sich in Grenzen. Entspannt bin ich aber nicht.
Noch zwei Kindergeburtstage und eine Sylvesterparty und das neue Jahr hat uns wieder in seinen Fängen. Danach kommen die ganzen Abrechnungen, Versicherungen, Steuererklärungen und Zensurenkonferenzen. Alles Dinge, die man sich gut ersparen könnte. Als Jugendlicher weiß man meist noch nicht, wie toll es ist, für diesen Papierkram seine Eltern zu haben.
Allmählich fängt es ja an, dass man Teile dieser Arbeiten auch noch für die Eltern, Schwiegereltern und Tanten zu erledigen hat. ;(
Nun steht der Wechsel in den Landesdienst kurz vor mir. Auch wenn die Feiertag e schon wieder vier Kilo mehr auf die Waage bringen , den nächsten Amtsarzt Termin habe ich erst in drei Jahren ;)
Ich freue mich sehr, dass ich das Kapitel „Telekom“ haben durfte. Die Kollegen dort haben viel zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen. Die Firma selber hat mir viel Weiter-, Fort- und Ausbildung bezahlt. Dafür bin ich dankbar. Ich habe meinen Job immer gerne getan und war meist auch von den Leistungen des Unternehmens überzeugt.
Jetzt, nachdem man den Laden vier Jahre von außen betrachtet, habe ich ein etwas anderes Bild zum letzten Punkt und möchte ungern wieder zurück.
Auch Lehrer sein ist nicht so einfach. Ich denke immer wieder mal an unsere "Rückzugsoption", den Imbisswagen. Da hat man dann jeden Tag das Gleiche und braucht nicht viel zu denken.
Das Schwierigste am Lehrerdasein im Vergleich zum Vertrieb bei Telekoms ist, dass ich jetzt jeden Tag gut vorbereitet sein muss. Da sitzen im blödesten Fall vier Mal 90 Minuten 30 neue Schüler vor mir und erwarten eine gute Show. Und die wiederholt sich kaum. Mit mehr Erfahrung kann man vielleicht die Hälfte irgendwann mal auswendig, aber bislang muss ich mich ständig aktuell vorbereiten.
So und jetzt wieder zurück zur Familie, das nächste (Fre) Essen steht an.
See you

Samstag, 19. Dezember 2009

Ferien

Drei Wochen Zeit, um mich zu erholen und einige private Dinge abzuarbeiten. Damit ich Stress abbaue eignet sich ganz gut eine ToDo Liste. Diese Liste hat zwei Vorteile. Zum Einen speichere ich so die zu erledigenden Dinge auf einen Zettel aus. Dadurch brauche ich nicht mehr daran zu denken und schlafe besser. Was mir noch einfällt, kann dann einfach darauf vermerkt werden. Zum Anderen kann ich mich immer schnell belohnen, denn jede erledigte Aufgabe kann durchgestrichen werden. Dadurch kommt jedes Mal ein Gefühl der Zufriedenheit auf. Nachteil dabei ist, damit viele Dinge als erledigt gelten können, müssen die zu erledigenden Aufgaben sehr detailliert und in kleine Teilschritte zerlegt aufgeschrieben werden. Folge ist, dass die Liste sehr lang wird. Lange Aufgabenlisten demotivieren dabei leider wieder.
Auf meinem Schreibtisch liegen jetzt sechs DIN A4 Zettel, die voller Aufgaben sind. Schön unterteilt nach Schule, Haus, Finanzen, Familie und so weiter. Es ist noch nicht alles drauf, aber das Wichtigste.
Abgearbeitet habe ich noch nichts. Immerhin habe ich schon etwas aufgeräumt und Zeit mit den Kindern verbracht.
Eines der wichtigen Themen ist die neue Heizanlage. Unser BHKW arbeitet seit fast 900 Betriebsstunden sauber. Jetzt muss es sich bei Minusgraden bewähren und da zeigt sich, dass die thermische Leistung für die Wohnfläche nicht voll ausreicht. Wir müssen also nachdämmen (fast nicht mehr möglich) oder anders nachheizen (Wohnstube mit Holzofen oder andere Zimmer elektrisch) oder unsere Wohnung intelligenter nutzen. Konsequent die Zimmer weniger heizen, die wir gerade nicht brauchen. Mal sehen, wie es weiter geht, vielleicht lohnt es sich auch, die Nachtabsenkung zu reduzieren, denn dann braucht die Heizung morgens nicht so viel neu aufzuladen.
Wir üben weiter. Immerhin war es ja gewollt, dass die Heizung knapp kalkuliert ist, denn nur so läuft sie viele Stunden im Jahr. Jede Stunde produziert sie somit verkaufbare elektrische Energie. Wenn ich selber elektrische Energie erzeuge, dann kann ich damit auch zu-heizen, ohne die Ökologie zu beeinträchtigen.
Damit wir aber auch noch Geld für den Strom bekommen, muss ich den Formalismus endlich zu Ende führen. Steuer, Anmeldungen, Ablesung, Verträge ändern… Das sind einige Dinge der oben genannten ToDos.
See you

Montag, 14. Dezember 2009

Endlich wieder Bücher lesen.

Die Belastung durch die Schule hält sich trotz Klausuren und anstehender nebenjobs für die Schule in erträglichen Rahmen. Ich konnte sogar endlich mal wieder was zu Ende lesen. Ein Buch von einer Freundin geschenkt habe ich jetzt durch. „Die Insassen“ von Katharina Münck ist wirklich lesenswert. Eine nette Story über Manager in der Heilanstalt. Sie können es nicht lassen und managen schon wieder. Anfangs war es nicht so einfach zu lesen, denn die Schreibweise ist eigentlich nicht für die späte Bettlecktüre geeignet. Zu kompliziert, aber danach wird es besser lesbar.
Jetzt habe ich auch das zweite Mal angefangen ein sehr seltenes Buch zu lesen. Ein guter freund hat endlich seinen Verlag gegründet und ein erstes buch verlegt. Wenn ich mich recht erinnere, dann gibt es nur 260 deutsche Exemplare. Vor einigen Wochen bekam ich es geschenkt und habe sofort begonnen, es zu lesen. Nach wenigen Seiten mochte ich es nicht mehr. Der Schreibstil und der Inhalt haben mich genervt. Ich war auch irgendwie nicht in der Lage, mich zu konzentrieren. Jetzt, Wochen später habe ich mich wieder ran gewagt und siehe da, wenn ich langsam und aufmerksam lese, macht sogar dieses Buch Spaß.
Allmählich werde ich aber typisch Lehrer. Ich habe schon zwei Rechtschreibfehler entdeckt ;)
Nachher geht es weiter, immer schön langsam. Allerdings wird es auch sicher nie mein Lieblingsbuch werden. Das Buch ist von Marlon James und heißt „Tod und Teufel in Gibbeah“. Werden seltene Bücher eigentlich auch wertvoll? Für mich ist es dies auf jeden Fall.
See you

Sonntag, 25. Oktober 2009

Wieso habe ich eigentlich immer so viel zu tun?

Liegt es daran, dass ich schwer „nein“ sagen kann? Manchmal stimmt das sicherlich.
Vielleicht traue ich mich auch nur zu oft an etwas Neues heran und werde, immer wieder, überrascht von der Arbeit die damit zusammenhängt. Interessant an diesem Aspekt ist nur, dass die meisten Dinge (Projekte) durchaus erfolgreich verlaufen. Selbstkritisch muss ich dann aber auch zugeben, dass ich meist nur gute bis befriedigende Ergebnisse liefere. Ein 1er Kandidat bin ich noch nie gewesen. Dafür habe ich sicher in meinem mittellangen Leben schon mehr auf die Beine gestellt als Andere bis zum Lebensende. Vieles ist Privatkram, einiges geht darüber hinaus.
Im Moment läuft die Prüfungsvorbereitung für das zweite Staatsexamen am Donnerstag. Ich bin ganz zufrieden mit den Ideen, sehe einige möglich Fallstricke, werde aber nichts mehr dagegen unternehmen. Viel wichtiger ist mir das parallel laufende Schulprojekt der Elektroniker. Das bereitet viel Arbeit und wird hoffentlich ein Erfolg, den wir in den nächsten Jahren reproduzieren können. Zum Glück spielen die Kollegen der Sanitärbereiche mit und übernehmen einen Großteil der Arbeit. Und der Teil ist groß.
Wie geht es weiter? Nach der Prüfung will ich ordentlich Material erschaffen, um ab Februar gut vorbereitet in viele Unterrichtsstunden zu starten. Das Familienleben soll wieder mehr Zeit zugeteilt bekommen und Umweltprojekte privat und beruflich einen Schwerpunkt bilden.
Zu Hause wird neben dem jetzt installierten BHKW auch noch die Fotovoltaik realisiert werden. In der Schule will ich ein Projekt zu Nachhaltigkeit und Energieberatung aufsetzen. Vielleicht kann ich in diesem Zuge ja auch noch Energieberater werden. Das wäre sehr interessant.
Den pädagogischen Anteil möchte ich aber auch weiter stärken. Die Erlebnispädagogik und Teamtrainings für Schüler (und Lehrer?) koppeln mit den Lernerfahrungen im Internet (lo-net2). Geht das? Ich probiere gerade die Abstimmung und Organisation der nächsten Studienfahrt im Netz zu gestalten. Die Schüler dürfen (sollen) sich selber klar werden, was sie machen wollen. Unterstützend biete ich Kanu oder Segeltouren an, denn dadurch könnte das Erlebnispädagogische Element gut ausgeprägt werden. Aber auch wenn sie sich zu einer Wandertour in Alaska (oder war es Spanien am Strand?) durchringen, werden wir viel miteinander erleben können.
Aber erstmal diese Woche schaffen, danach geht es von Neuem los. Samstag wird gefeiert und Montag habe ich frei. Da ist der Montag schon für Korrekturen von Hausaufgaben und Klassenarbeit reserviert.
Und die Frage, woran es liegt, dass ich immer viel zu tun habe, ist auch beantwortet. Ich mache es einfach, wenn mir etwas (scheinbar) Gutes einfällt. Also selber Schuld ;)
See you

Dienstag, 13. Oktober 2009

Allmählich wird es viel

Aber noch nicht zu viel. Zum Glück läuft derzeit vieles nach Plan. Das neue BHKW läuft seit gestern, heute kam auch rechtzeitig die erste Gaslieferung, so dass wir nun bis Weihnachten Strom und Wärme produzieren können. Einerseits freut man sich, wenn es neben dem Büro vor sich hin brummt, denn dann wird eingespeist und ein Kostenbeitrag zum Heizen erwirtschaftet, andererseits müssen die 2,5 Liter Gas auch jede Stunde bezahlt werden. Das Gas kostet mehr als der Strom einbringt. Aber dafür heizt man ja auch noch damit.
Ein ähnliches Kraftwerk wird Teil der Projektwoche sein, die direkt nach den Ferien startet. Daneben nehmen die Jungs auch noch eine Solaranlage und zwei klassische Brennwertthermen in Betrieb. Am 29ten geht es dann zur Sache und ich lege meine Zweite Examensprüfung ab. Den Unterricht habe ich heute so weit fertig geplant, dass ich nur noch die Unterlagen drucken muss und loslegen kann. Jetzt kann ich mich auf die Unterrichtsvorbereitung für die anderen Stunden der Woche konzentrieren, damit die keine Zeit mehr fressen.
Natürlich gibt es at home auch viel zu erledigen, da muss noch ein Graben verfüllt werden und einige Mauerdurchbrüche wieder verschlossen werden. Das BHKW braucht noch eine Modem Leitung für die Fernwartung und die Kinder wollen auch bespaßt werden. Zwei Schultermine stehen zusätzlich noch an, dazu ein Besuch bei Tantchen und ein Treffen mit einer Freundin, die wir schon lange nicht sehen konnten. Gerne würde ich einen Tag für mich haben und mal wieder nach Flensburg düsen und entspannen. Entspannung finde ich in diesen Ferien eher wenig. Meist ist es nur oberflächlich, mal etwas schwimmen, mal mit dem Hund raus oder auch einfach nur Dinge durch die Gegend schleppen, Sand schaufeln, Holz sägen …
Alles Dinge, die helfen, den Kopf frei zu bekommen, aber sobald der Schreibtisch, der PC oder die Papierberge vor mir liegen bin ich verspannt.
Morgen könnte sich das etwas ändern, den wir müssen mal wieder zur Bank, denn der KFW Kredit für das kleine brummende Kraftpaket ist noch immer nicht bewilligt. Man fragt sich manchmal, wie die Menschen das sonst hin bekommen. Nach dem Antrag bei der BAfA ging es recht schnell, die Förderung bewilligt zu bekommen. Da wir uns schon zuvor um Technik Lieferanten und Konzepte kümmern konnten, wurde der Kredit beantragt. Die BAfA will innerhalb von drei Monaten eine abgenommene Anlage sehen, sonst gibt es keinen Zuschuss. Der Lieferant will Geld, nachdem er aufgebaut hat. Und wann liefert die bundeseigene Kreditanstalt die Scheine? Erst hinterher? Durch notwendige Zwischenfinanzierungen können Kalkulationen schnell unwirtschaftlich werden.
Genug geärgert. Es wird schon laufen.
See you

Samstag, 26. September 2009

Töchter

Töchter
Es ist interessant, wie unterschiedlich zwei Kinder sein können, obwohl sie Geschwister sind.
Nur ein Beispiel. Unsere „Große“ (6) ist ziemlich schmerzempfindlich und braucht bei jeder kleinen Verletzung viel Trost und Zuwendung.
Die Kleine hingegen weigert sich, getröstet zu werden. Wenn sie mal schreit, dann muss es wirklich weh getan haben oder es hat sie sehr überrascht. Sie ist jetzt 21 Monate auf dieser Welt. Heute hat sie sich den Kopf an einer Schublade gestoßen. Staunen, dann etwas schreien und sie machte sich auf den Weg zum Kühlschrank. Dort angekommen klopfte sie an, denn selber öffnen geht noch nicht. Sie sagte nur „kühlen“. Ich stand also auf, gab ihr ein Kühlkissen und sie hielt es sich an den Kopf und verschwand wieder in der Spielecke.
Ich finde das erstaunlich.
See you

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