Spannung und Entspannung

Es ist schon erstaunlich, wie viel Spannung ein neuer Erdenbürger in das Leben bringt. Sicher ist auch die „arbeistfreie“ Zeit mit Schuld an der Spannung dieser Tage. Wenn man wenig zu tun hat, dann wachsen die Arbeitsberge an. Ist komisch, aber stimmt seit Anfang Dezember.
Woran liegt das? Einige Gespräche habe ich dazu schon führen können. Sicher ergibt das keine ausreichende empirische Untersuchung, aber einige Gedanken will ich hier aufschreiben.
Man lässt sich zur Aufgabenerledigung mehr Zeit, was gründlicher und meist umfangreicher wird als es eigentlich nötig ist. Verglichen mit der Arbeitszeit, die sonst für gleiche Aufgaben gebraucht wurde wird man ineffektiver. Auch werden Dinge angepackt, die sonst nicht so wichtig waren. Liegengebliebene Sachen benötigen aber auch Zeit zur Erledigung. Auch kann man es sich ja leisten, mehr Zeit für schlafen, fernsehen, lesen und spielen zu verwenden. Hier zeigt sich, das gerade das TV ein Zeitkiller ist. Aber auch Hörspiele erhalten Zeit und können genossen werden.
Gerade hat Bea einen Brief vom Ministerium für Bildung hereingebracht. Es sieht so aus, als wenn ich demnächst wieder weniger Zeit haben werde. Obwohl, wenn Jürgen Recht hat, dann schalte ich bei Anforderung wieder um und werde in gleicher Zeit wieder mehr schaffen können. Das war im alten Job und während des Studiums ja auch so.
Diese Woche war sowieso eine Ausnahme. Sonntag Abend konnte ich nach FL fahren und bis Montag Abend bleiben. Neben der Schwimmausbildung blieb auch viel Zeit für Freunde und mich. Das war erholsam. So gestärkt hätte ich die Woche gerne durchgestartet, aber am Montag Abend kam ein grippaler Infekt hoch, der mich bis heute quält. Also wurde nur eingeschränkt gearbeitet und viel geschlafen. Zum Glück ist die Stimme rechtzeitig zum Unterricht morgen wieder da.
Morgen gibt es dann viel Unterricht durch die Schüler, denn die ganze WiPo Einheit wird durch sie selber gestaltet. Vier Vorträge zu aktuellen Themen und eine Seminargestaltung zum Thema Freizeitgestaltung. Ich bin gespannt, wie das wird.
Danach gibt es noch eine letzte Klassenarbeit für dieses Halbjahr und eine kleine Lehrerkonferenz zur Notengebung. Dazu dann aber später mal mehr. Ich muss morgen die Kollegen mal fragen, ob das Noten geben immer so anstrengend ist, wie es mir derzeit vorkommt.
See you

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