Fluch und Segen der Flexibilität. Arbeite ich nun weniger als früher oder gar mehr? Auch der damalige Job hat viel Flexibilität in Bezug auf meine persönlichen Arbeitszeiten gebracht. Auch damals habe ich am Wochenende mal (oder oft?) gearbeitet und dafür einen Nachmittag in der Woche weniger getan. Aber als Lehrer wird diese zeitliche Zerstückelung zur Normalität. In der Schule fängt es schon an. Freistunde hier, Konferenz da und zwischendurch keinen geeigneten Arbeitsraum finden. Mal eben zum Baumarkt oder Supermarkt gehen und einkaufen, danach wieder Unterrichten und andere Einheiten Vorbereiten. Kurz entspannen, aber wo? Danach die Konferenz oder einen Elternabend genießen. Nachts nach Hause, was mit der Frau besprechen und sobald diese im Bett liegt noch schnell den Unterricht des nächsten Tages durchgehen oder Unterlagen ausdrucken. Alles normal.
Wie effektiv aber so ein schön langes WE ist wie dieses, mag dahin gestellt sein. Seit Freitag korrigiere ich eine Klassenarbeit, nur leider nicht am Stück. Heute Morgen hatte ich 40 Minuten, also schnell weiter arbeiten, dann mit Kim los und ihren Auftritt in der Kirche bewundern. Kaum zu Hause wieder für 50 Minuten an den Schreibtisch. Danach ab zur Nachbarin, sie feiert ihren 90sten Geburtstag. Leider konnten wir nicht so lange bleiben, weil Leo im Krankenhaus liegt und Bea noch hin fahren möchte, also sitze ich jetzt wieder am Schreibtisch und kann den Rest abarbeiten. Danach müsste ich schon in Gedanken für den AS-I Unterricht verfallen. Auch konnte ich heute Morgen nicht ausschlafen, weil mich die Gedanken an den laufenden SPS Unterricht gequält haben. Ich finde einfach noch keinen richtigen Ansatz für den Donnerstag. Nur so weitermachen, wie es die Schüler (scheinbar) mögen reicht nicht. Der Lernerfolg des Lehrer- und Tafelzentrierten Unterrichts ist nicht so hoch wie gewünscht. Das sehe ich zumindest an den Ergebnissen der letzten Arbeit.
Bleibt die Frage, was ich nachher mache. Arbeiten am Unterricht, Arbeiten an mir (lesen), Spielen mit den Kindern oder planen der nächsten Umbauarbeiten am Haus.
Mal sehen. Jetzt erst mal mit speed an die Korrektur, bevor ich keine Lust mehr habe.
Mein Vorhaben für die nächsten Klassenarbeiten steht allerdings fest: Die Arbeit muss so erstellt sein, dass die Korrektur auch von 30 Schülerversionen in wenigen Stunden erfolgen kann. Also werden wohl Ankreuzfragen, Lückentexte und Zeichnungen als Aufgaben übrig bleiben. Mal spicken, wie die Kollegen das regeln.
See you
msa - 5. Okt, 14:58
Wenn ich bedenke, dass ich früher nie Kinde haben wollte, dann bin ich froh jetzt doch zwei zu haben. Und wäre das gemeinsame Aufziehen von Kindern nicht auch manchmal so nervenaufreibend, könnten gerne noch mehr da sein. Aber dann müsste ich die Arbeit einstellen und anderweitig genügend Geld zum Leben auftreiben. Die Zeit mit und für die Kinder wäre sonst zu knapp.
Unsere Fünfjährige hat in den letzten Wochen einen enormen Entwicklungsschritt getan. Seit sie als Vorschulkind im Kindergarten mehr Aufgaben hat und zu hause ihre Kleine Schwester mit erziehen darf ist sie viel selbstsicherer und selbständiger geworden.
Besonderes Talent hat sie immer noch darin, mich für sich zu binden. Heute hat sie mir bei der Renovierung von Omas Wohnung geholfen. Anfangs wirklich gearbeitet, danach natürlich gespielt und versucht mich mit einzubeziehen. Danach fiel ihr ein, dass ich gerne Pausen einlege wenn ich körperlich arbeite und so hat sie diese Pausen für sich genutzt. Trinken, kuscheln, vorlesen und Süßigkeiten anbieten und essen wollen. Sie hat Ihren eigenen Vorrat, von dem sie auch gerne abgibt.
Den Nachmittag über animierte sie mich zum Spiel mit der Autorennbahn, dann kamen Bastelarbeiten an meinen alten, längst auf dem Abstellparkplatz stehenden Revellautos. Sie hat liebevoll Autos geputzt, während ich reparieren durfte. Danach wollte sie baden, einen Film schauen, vorgelesen bekommen und Laternelaufen. Und ich war sehr froh darüber, denn so konnte ich vom Schreibtisch weg bleiben. Nachdem sie dann im Bett war, und erstmalig an diesem Tag nicht ihren Willen bekam und ihr eigenes Bett nutzen musste, habe ich Notebook und TV eingeschaltet. Eine Unterrichtseinheit neben der Mario Barth Show entwickelt. Jetzt noch das e-learning weiter gepflegt während Stallone sich in Gefahr begibt. Ein wenig blog schreiben und chatten, dann geht es ins Bett.
Auf dem Nachttisch liegt noch ein Büchlein von Dieter Nuhr. Er ist auf der Suche nach intelligentem Leben. Erstaunlich tiefgründig und zugleich albern geschrieben. Ganz nett zum abendlichen Abschalten. Als Komedian gefällt mir Nuhr aber besser. Nach diesem Büchlein werde ich mich endlich dem „Wer bin ich und wenn ja wie viele“ widmen. Darauf freue ich mich schon, seit Annika mir daraus vorgelesen hatte. Die ersten Kapitel hatten mich in den letzten Tagen aber noch nicht so richtig begeistert.
See you
msa - 3. Okt, 23:31
Manchmal komme ich in Versuchung, dem Wunschgedanken nachzueifern, möglichst viele Klassenreisen zu veranstalten. Pädagoge in Erlebnispädagogik. Wahrscheinlich wird das dann aber allmählich langweiliger als es jetzt erscheit.
Dieses Jahr durfte ich erfahren, wie schön es im Landschulheim auf Sylt sein kann, wenn man anstrengende Erlebnisse im Wasser hat. Rettungsschwimmen und Wellenreiten reicht dazu voll aus. Jeden Tag körperlich erledigt und mit der Gruppe unterwegs.
Letzte Woche konnte ich die Gruppendynamik des Kanu Fahrens positiv erleben. Hiermit könnte man bestimmt auch „schwierigeren“ Schüler Möglichkeiten vermitteln, sich zu integrieren.
Und das Letzte Wochenende war ebenso spannend wie erholsam. Wir sind mit einem großen Segler über die Ostsee gesegelt. Die Arbeit an Bord war angemessen, der Muskelkater deutlich geringer als nach dem Sylt Aufenthalt, aber der Kommunikationsfaktor ist auf so einem geschlossenen Raum wie einem Schiff nochmals höher. Gruppen können sich hier sehr gut kennen lernen. Und der Lehrer kann sich fast vollständig heraus halten und beobachten. Ich muss jetzt mal prüfen, ob es organisatorisch überhaupt denkbar ist, mit meiner Klasse so eine Tour zu veranstalten. Das wäre schön und für die Gruppenarbeit wahrscheinlich hilfreich.
Die andere Klasse sprach heute davon, dass sie nach Prag fahren werden. Einige deuteten gleich an, dass sie nur saufen wollen. Ich bin nicht dabei (denke ich). Womöglich würde mir diese Reise nicht so zusagen, wenn ich privat allerdings gerne mal Prag sehen möchte.
Vielleicht täusche ich mich ja, aber eine kulturelle Reise ist einer Kommunikativen Reise in nichts überlegen.
See you
msa - 29. Sep, 17:53
Heute gab es keinen Stress, zumindest habe ich mir keinen bereitet. Die meisten Termine für diese und nächste Woche sind vereinbart, nur weniges habe ich vergessen. Die Unterrichtsvorbereitung zum Thema der anstehenden Wahlen in den USA finde ich gelungen. Ich habe vielleicht meinen Weg zurück zu weniger Inhalt gefunden. So hatte ich vor einem Jahr auch angefangen, dann bekam ich aus unterschiedlichen Quellen die Rückmeldung, dass die Tiefe fehlt. Daraus entwickelte sich schnell eine Überfrachtung des Unterrichts mit zu vielen Hintergrundinfos. Die didaktisch notwendige Beschränkung auf das Wesentliche oder das Exemplarische geriet dabei in Vergessenheit.
Heute konnte ich mich meinem Interesse hingeben und einige Hintergründe zur US Präsidentenwahl lesen, trotzdem ist der Unterricht nur darauf aus, den Schülern das Wahlverfahren mit Vorwahl, Wahlmännern und Zeiträumen zu verdeutlichen. Daneben werden die vier wichtigsten Namen der aktuellen Wahl geläufiger werden. Mehr nicht. Kein Wahlkampf, keine politischen Verwicklungen, kein Vergleich zu Deutschland (der folgt zwei Wochen Später).
Die Heizung läuft auch wieder, Brennholz gibt es wieder mehr und mit Kim konnte ich auch zwei Stunden spielen und lernen. Sogar die Hausarbeit hat einen weiteren Schritt getan. Ich bin zufrieden.
Morgen wird es ein hoffentlich interessantes Seminar werden. Pädagogik auf dem Fluss. Kanu fahren lernen und lehren können. Wird auf jeden Fall anders als die sonstigen Module in Schulungsräumen. Donnerstag dann Schule und eine kleine Feier, Freitag noch eine Feier mit Kollegen und am Wochenende schon wieder ein besonderes Pädagogik Seminar. Insgesamt sind das zwar viele Veranstaltungen innerhalb kurzer Zeit, aber auch mal wieder schön. Für Montag ist der Unterricht fertig, also gibt es keinen Stress damit und die kommende Woche wird sowieso zeitlich gut nutzbar sein. Da bleibt womöglich sogar Platz, schon mal einzelne Technik Stunden zur Vermittlung von AS-I zu planen.
Was mich nur stört ist, dass ich schon wieder fast täglich den Abend vor dem TV Gerät verbringe. Oftmals einfach verschwendete Zeit. Aber auch da war der Tag heute gut, denn wir haben eine DVD mit der Buddy Holly Story gesehen, ich mag die Musik seit 20 Jahren und noch immer. Jetzt warte ich noch auf den Beginn des Themenabends zur Privatisierung und Globalisierung auf Arte und werde den mitschneiden. Womöglich ist der Inhalt gut für die Schule brauchbar. Die Berichte und Filme zum 11. September der letzten Wochen liegen auch schon im Materialschrank. Ich freue mich schon auf die ersten WiPo Stunden im Fachgymnasium. Irgendwann.
See you
msa - 23. Sep, 22:53
Endlich hat sich Jürgen mal wieder gemeldet. Schön, zu hören, dass auch ihm der Job als Lia gefällt. Oder heißen die in Hamburg anders? Es ist schon schön, wenn man als Lehrer in einem Raum steht und keiner weglaufen darf.
Heute konnte ich auch zweimal WiPo unterrichten, wobei das Erste eigentlich im Lernfeldumfang war: Der Ausbildungsvertrag. Das Zweite war Politik, tagesaktuell natürlich zum Kaukasus, denn die Finanzkrise konnte ich nicht mehr rechtzeitig aufbereiten. Interessant dabei, dass die vielen Deutschen Schüler sich kaum für internationale Politik begeistern konnten, die anwesenden aus verschiedensten Ländern entstammenden Mitschüler aber sehr gut über Hintergründe diskutieren konnten und wollten. Ich muss jetzt sehen, wie die anderen Schüler zukünftig mehr vom Unterricht haben. Vor allem bei den meisten Frauen ist noch kein Interesse am Politikunterricht zu spüren. Ob das Thema Wahlen in den USA oder der Tag der Deutschen Einheit nächste Woche dran kommen wird, entscheide ich morgen. Welchen Zugang ich finde weiß ich bei beiden Themen noch nicht.
Gut finde ich bislang die Idee, von der Doppelstunde gut 30 Minuten für Tagesaktuelle Politik, News und Satire zu Nutzen. Dadurch gibt es einen „erzwungenen“ Bezug zum Tagesgeschehen.
Ich mag keinen Blockunterricht, denn das Thema Ausbildungsverträge könnte man gut in die Thematik Jugendarbeitsschutz übergehen lassen, aber die Schüler kommen erst nach den Herbstferien wieder. Ich bin mal gespannt, wie viele von ihnen noch die Unterlagen von heute haben werden.
Welche aktuellen Themen werde ich aufbereiten? Finanzkrise, Terroranschläge, Milchskandal in China,…? Politik zu unterrichten ist immer spannend, denn es passiert immer was auf dieser Welt. Trotzdem werden wir uns diese Woche noch mit der Rentenversicherung befassen, aktuell natürlich mit der Rente mit 67.
Technologisch geht es auch voran. Sensoren werden weiter untersucht, nächste Woche dann erste Eindrücke zur SPS und womöglich einige Programme schreiben. Danach kann ich abschätzen, wie ich AS-I unterrichten möchte. Heute konnte ich hierzu einen möglichen Einstieg in die Profibus Technologie sehen. Das ist ja sehr ähnlich.
So, jetzt entspannen und vielleicht noch mit Lars telefonieren. Morgen gibt es wieder einen Tag mit Stunden zur Vorplanung und Strukturierung und und und.
See you
msa - 22. Sep, 18:07
Dienstag die beiden Lastwagen los geworden und gestern die Prüfung zum Schulrecht abgelegt. Schon fühle ich mich erleichtert und bin für die nächsten Aufgaben freier. Zusätzlich hatte ich heute einen angenehmen Tag in Neumünster, bei einem netten Pädagogik Seminar mit dem Thema Kommunikation, bzw. Gesprächsführung. Etwas, das ich zwar seit Jahren immer wieder lerne, aber gerne auch weiter übe, weil immer wieder Unsicherheiten auftreten. Ideal kommunizieren kann ich wohl trotzdem nie. Eine besondere Herausforderung sind dabei die Beratungsgespräche. Bis ich darin wirklich mit mir zufrieden sein kann brauche ich noch einige Lernerfolge. Hilft hier Theorie? Oder nur Praxis?
Auf die Kommunikation mit den Kollegen hatte ich mich sehr gefreut, denn die meisten hatte ich schon Monate nicht gesehen. Insbesondere auf Andrea freute ich mich, sie war mir gegenüber heute allerdings sehr reserviert und ich kenne den Grund nicht. Vielleicht habe ich auch einen falschen Eindruck gewonnen? Kommunikation fehlt hier.
Dafür war der Abend mit Dorina sehr schön. Endlich mal wieder über alte und neue Zeiten klönen. Es ist schön zu sehen, wenn jemand mit seinem Beruf im Reinen ist und seine Arbeit liebt. Auch sonst sieht sie sehr entspannt und glücklich trotz viel Arbeit aus.
Um dieses auch für mich dauerhaft zu erreichen werden wir morgen mal wieder schwimmen gehen und ich den Rest des Tages mit der Unterrichtsvorbereitung für Montag verbringen. Eine Vorführstunde und eine eigene. Beides in WiPo, das sollte nicht so schlimm werden.
Der Sonntag gehört dann der Hausarbeitsvorbereitung, damit Lars und ich diese dann am Montag dem Betreuer zusenden können. Wenn dann noch Zeit bleibt wird entweder mit Kim gespielt, Inliner gefahren, Rasen gemäht oder die Renovierung des Esszimmers von Hilga und Leo begonnen. Soweit die Planungen, aber meist kommt ja was dazwischen.
See you
msa - 19. Sep, 23:18
Morgen ist der Stress vorbei, da geht’s an den Testcomputer, der mir dann sagt, wie ich bestanden habe. Bei der heutigen letzten Lerneinheit dazu schweifen meine Gedanken etwas ab. Einerseits möchte ich gut abschneiden, andererseits würde ich lieber noch etwas für den Unterricht morgen und nächste Woche vorbereiten. Auch für den 29. sollte ich schon vorarbeiten, denn die nächste Woche und das WE sind vol mit Fortbildungsmodulen und eigenem Unterricht. Auch hatte ich Lars versprochen, diese Woche meine Hausarbeitsthematik schriftlich auszuarbeiten.
Leider fehlt mir der gestrige Tag als Bürotag. Irgendwie habe ich alles Mögliche andere zu erledigen gehabt und war abends völlig erschöpft.
Beim Schulrecht stoße ich auch ständig auf interessante Aussagen. Beispielsweise sind die Nebentätigkeiten, die ein Beamter durchführen darf im Landes Beamten Gesetz definiert. Eigentlich kenne ich es so, dass man als Arbeitnehmer jede Nebentätigkeit von seinem Arbeitgeber genehmigen lassen muss. Allerdings darf diese Nebentätigkeit nur unter bestimmen Umständen verweigert werden.
Als Beamter (zumindest hier in SH) sind einige Tätigkeiten ohne Genehmigung erlaubt. Dazu zählt die Verwaltung von eigenem Vermögen. Das ist irgendwie einzusehen.
Das aber auch eine selbständige Gutachtertätigkeit im Rahmen von Lehr- und Forschungsaufgaben erlaubt ist, wenn man an öffentlichen Hochschulen lehrt, verwundert erst einmal.
Jedem Beamten ist es zudem erlaubt, ohne Genehmigung schriftstellerisch, künstlerisch oder wissenschaftlich tätig zu sein. Auch dürfen wir Vorträge halten.
Weiter gedacht sind die Widersprüche dieser Regelung eigentlich nicht vorhanden. Denn als Beamter setze ich mich schließlich voll für die mir übertragenen Aufgaben ein. Wie heißt es da so schön in § 66 „Die Beamtin oder der Beamte hat sich mit voller Hingabe ihrem oder seinem Beruf zu widmen.“ Da bleibt ja dann eh keine Zeit mehr für andere Tätigkeiten.
Aber eigentlich wollte ich noch ein wenig über die verschiedenen Konferenzen studieren. Deren Zusammensetzung und Aufgaben müssen mir bis morgen noch klarer werden, sonst gibt es keine gute Note. Volle Hingabe halt.
See you
msa - 17. Sep, 11:52
Heute musste ich schon sehr früh aufstehen, meine Nachbarn sähen das zwar als spät an, die sind als Landwirte immer noch früher dran. Aber wenn bei mir der Wecker um sechs Uhr schellt, bin ich meist noch müde. Sieben liegt mir besser.
Die Schule gestern war ganz ok, einige Tests bezüglich der Computerinstallation zur Schülerpräsentation im AS-I Projekt waren nach langem Suchen und Probieren erfolgreich. So nutzen wir jetzt wohl das alte, aber bewährte Netmeeting als Präsentationsplattform. Mit Lars findet demnächst ein live Test statt. Webcam und Whiteboard über Internet nutzen um Ergebnisse zu präsentieren. Dies ist zwar nicht der Hauptteil der Kompetenzziele, die mit dem Projekt verfolgt werden, aber ein sehr interessanter Nebeneffekt. Ich hoffe, die Schüler sehen das auch so.
Ansonsten steht der Plan einigermaßen und ich muss jetzt „nur“ noch die Unterrichtseinheit planen, die Modelle aufbauen, die Programmierungen testen, die Evaluation vorbereiten und die Arbeit als Hausarbeit anmelden.
Zuvor aber werde ich den Schulrechtstest Donnerstag ablegen und dazu gleich einiges lernen. Irgendwann kommt dann Heino und wir basteln an seinem Auto. Das entspannt und schafft hoffentlich wieder Mut, auch mal an meine alten Karren wieder heranzugehen. Eigentlich wollten wir das Freitag erledigen, aber zu meiner Verwunderung hat sich Dorina gestern gemeldet und unsere Verabredung für Freitag bestätigt. Ich dachte schon, sie meldet sich nicht mehr und war sehr enttäuscht. Nun werden wir den erfolgreichen Test feiern, denn auch sie absolviert diesen am gleichen Tag wie ich, nur am anderen Ort.
Gerade eben habe ich mich schweren Herzens von unseren DoKa’s getrennt. Nicht deswegen, weil ich sie behalten wollte, sondern schwer fiel es mir, den Spottpreis zu akzeptieren. Nun werden die Kisten bald weg sein und dann beruhigen sich die Nerven. Aus den Augen – aus dem Sinn funktioniert diesbezüglich meist gut.
So, jetzt aber schnell noch lernen. Heute Abend dann Unterricht für nächste Woche beginnen.
See you
msa - 16. Sep, 08:51