Notengebung

Manchmal merke ich gar nicht, dass ich einzelne Aufgaben nicht mag. So wie gerade jetzt, wo ich mich hingesetzt habe um die Notengebung der Berufsfachschule zu erarbeiten. Morgen möchte ich den Schülern Infos dazu geben und danach auch den Klassenlehrer mit den notwendigen Listen überreichen. Was habe ich bislang getan? Ich habe mir eine Liste erstellt, was ich denn eigentlich in der Berufsvorbereitung im letzten halben Jahr so „durchgenommen“ habe. Daraus sollte ein kleiner mündlicher Test werden, mit dem diese Schüler sich morgen noch einmal von ihrer besten Seite zeigen können. Wenn ich die Noten nur auf die bisherigen Hausarbeiten beziehe, dann sieht das nicht wirklich toll aus. Nun bin ich jedoch erstaunt, wie viel Inhalt wir tatsächlich geschafft haben. Die Liste ist lang und ich bin beeindruckt, denn gefühlsmäßig war ich anderer Meinung. Mal sehen, zu welchen Themen die Schüler morgen auch noch was einbringen können.
Nebenbei werden wir morgen auch an der Sozialkompetenz arbeiten. Wir probieren mal ein Planspiel aus, dass meine Kollegen in einem IQSH Modul erarbeitet haben. Somit gibt es morgen „nur“ zwei Themen. Ein Planspiel und eine Stoffwiderholung mit Hilfe eines Tests. Vielleicht besser Quiz genannt, um unangenehme Assoziationen zu vermeiden.
Schwierig ist es in dieser Klasse vor allem, weil man einige Schüler nur sehr selten zu Gesicht bekommt.
Aber zurück zur Notenliste für die BF. Das geht gleich lost und zur Motivation werde ich auch hier mal eine Liste vorbereiten, die als Test (nein Quiz) der letzten Monate verwertbar wird. Thematisch sollten wir uns eigentlich mit Bewerbungen befassen, da meine Vertretung in der letzten Woche allerdings die Arbeitsaufträge zum Terrorismus nicht verteilt hat, müssen wir erst noch dieses Thema abschließen. Bewerbungen dann nächste Woche.
Und sonst? Die Exkursion zur Lufthansa muss weiter geplant werden, Mittwoch geht es nach Schleswig und ich habe mal wieder kein Fahrzeug. Freitag wird in Flensburg getagt und Lars will mit mir zusammen das Konzept der gemeinsamen Hausarbeit dem „Dozenten“ vorlegen. Mein Ausbildungslehrer meint, dass wir uns da (zu) viel vorgenommen haben. Mal sehen. Inhaltlich stelle ich das auch mal näher dar.
Demnächst werde ich eine Infoveranstaltung für meine Kollegen zum Lo-Net2 anbieten und hoffen, dass mehrere Klassen danach damit arbeiten dürfen. Meine eigene Klasse findet allmählich den Draht zu den Vorteilen einer elektronischen Lernplattform. Zumindest habe ich dieses Gefühl. Ich muss nur aufpassen, dass meine Begeisterung nicht in deren Überforderung endet.
See you

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