Schade, dass wir nicht mehr Zeit haben, um das Thema Terrorismus weiter zu behandeln. In der nächsten WiPo Klasse werde ich dieses Thema eher angehen und mich nicht so lange mit klassischen Demokratie Themen aufhalten. Gerade habe ich die letzte Hausarbeit zu dem Thema: „Was kann die Politik gegen die Terrorbedrohung machen?“ gelesen. Es ist erschreckend, wie naiv und radikal die Vorschläge zur Erhöhung der Sicherheitslage in Deutschland sind. Hier muss die Schule mehr Aufklärung leisten und gezielt gegen Boulevardblätter und Kinofilme argumentieren können. Folgende Probleme sehen die Schüler:
Terror ist immer religiös und zwar aus Richtung Islam kommend
Grenzen müssen kontrolliert werden um Verdächtige draußen zu halten
Überwachung weiter Lebensbereich durch Kameras, bewaffnetes Sicherheitspersonal und Abhören von Telefonen wird gewollt
Verdächtige seien einfach zu erkennen
Terror geht immer von Ausländern aus
Ausländische Jugendliche müssen stärker überwacht und härter bestraft werden
Strafen müssten nur verstärkt werden, bis hin zu Hinrichtungen
…. Und in diesem Stil geht es weiter
Ich denke, hier haben wir WiPo Lehrer eine besondere Herausforderung, aufklärend tätig zu werden. Nur vereinzelt lassen sich in dieser Klasse Schüler finden, die etwas weiter denken und auch die Widersprüche entdecken
Wie kann Kontrolle aussehen?
Wer ist den verdächtig?
Gibt es auch Terroristen, die nicht aus dem Ausland kommen?
Ich habe aber niemanden gefunden, der sich mit den Ursachen beschäftigt. Frei nach amerikanischem Actionfilm wird nur der Schutz vor einer konkreten Gefahr behandelt, indem der „Gute“ den „Bösen“ erkennt und aufhält. Das Problem, die Entstehung und die Wiederholung wird nicht beachtet.
Schade, aber ein wichtiges Thema für das nächste Schuljahr. Ich werde mal sehen, wo das in die Lehrpläne meiner neuen Berufsfachschulklassen hineinpassen kann. Wenn ich nächstes Jahr um diese Zeit wieder darüber nachdenke, dann hoffe ich auf tiefgreifendere Diskussionen der Schüler zum Terrorthema.
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msa - 6. Jul, 11:43
Schade, Franks Blog ist beendet. Nachdem er sich viel Zeit damit um die Ohren schlug, setzt er seine Prioritäten anders.
Schade auch, dass die regelmäßigen Flensburgaufenthalte erstmal beendet sind. Ich bin jetzt Schwimmlehrer und werde wohl weniger Zeit in Ausbildungen stecken, die so weit weg sind, solange ich nicht meine anderen Aufgaben für den Job und an unserem Häuschen erledigt habe.
Wozu ich Schwimmlehrer geworden bin, das werde ich häufiger gefragt. Die Ausbildung hat mich gut 1000 Euro gekostet und es wird kein Einkommen dadurch generiert. Aber es hat Freude gemacht und ich gehe wieder mehr schwimmen. Auch hoffe ich, unseren Kindern besser helfen zu können.
Hier sind Mütter aber anscheinend die besseren Lehrer. Gerade gestern hat Kim das selbständige Fahren mit dem Fahrrad erlernt. Natürlich durch Bea. Ich habe seit Monaten immer wieder versucht, ihr zu helfen, bin stützend neben den Fahrversuchen hergerannt und nun kann sie es einfach. Den Trick muss man sich merken: Einfach einen kleinen Hügel herunterrollen und dann anfangen zu treten.
So einfach kanns sein. Sobald Kim bremsen kann, geht es auf Radtour ;)
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msa - 6. Jul, 11:43
Da sitze ich hier, habe ordentlich Muskelkater vom Bauen gestern, und versuche die Theorie des Schwimmens schnell noch in mein Hirn zu bekommen. Immer wieder sage ich meinen Schülern, dass nicht der letzte Tag vor den Prüfungen der Beste zum Lernen ist. Und ich?
Na, so schlimm ist es auch nicht, denn ich habe durchaus die letzten 14 Tage regelmäßig was dazu gelesen. Mehr Sorgen bereitet mir die praktische Prüfung, denn das Delfinschwimmen beherrsche ich nicht wirklich. Auch die letzten drei Trainingseinheiten in unserem Freibad haben mir vornehmlich die fehlende Kondition bewiesen. Die Technik habe ich nicht deutlich verbessert.
Zwei andere Probleme werden gleich noch angegangen. Zunächst haben wir wieder mal eine Marderfamilie im Dach. Die sind zwar niedlich, zerstören aber das Reet und stinken enorm. In unserer Wohnstube hält man es kaum noch aus. Gestern Nacht habe ich diese, angeblich so scheuen Tiere deutlich beobachtet. Und sie mich auch. Keine drei Meter von mir saß er und meckerte mich an. Seine Frau etwas weiter weg bewachte das Nest. Nur sehen kann man das nicht. Die verstecken sich recht gut in den letzten Winkeln.
Unsere „Kampfkatzen“ mag ich nicht auf die Marder hetzen, denn die Marder sind vermutlich besser ausgebildet. Auch der Hund kann zwar rumlaufen und bellen, beeindruckt die Tierchen aber nicht. Meine gestrigen Versuche, mit menschlich hergestellten Duftstoffen aus Flaschen und Dosen hat auch nicht geholfen.
Mal sehen, was sich machen lässt, um diese Mieter los zu werden.
Und dann werde ich anfangen aufzuräumen, den die nächsten Tage habe ich dazu wenig Zeit. Die Feuerwehr Ausbildung steht an, einige Feste in Schule und Feuerwehr sowie die Zeugnisschreiberei. Auch soll ich jetzt mal die Hausarbeit für Elektrotechnik beginnen. Na ja.
Frank fragte gerade mal wieder (zu Recht?), wann ich kürzer trete. Vermutlich nie, denn irgendwie macht das Leben am Rand der persönlichen Lastgrenze auch Spaß. Und den Urlaub haben wir auch fast fertig durchdacht. Der Wohnwagen ist durch uns zumindest gestern als fahrtechnisch akzeptabel eingestuft worden. Im August geht es dann an die See.
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msa - 29. Jun, 15:01
Ich weiß nicht ob ich Recht habe, aber heute hatte ich den Eindruck, dass mein Verhalten gegenüber Störungen durch einzelne Schüler hat heute tatsächlich erste positive Resultate gezeigt.
Elektrotechnik war recht spannend. Es ging um Schaltungsanalyse und Steuerungen. Die Gruppe ist diesbezüglich extrem heterogen. Die Einen wissen nichts, die Anderen haben schon selber Schaltungen entworfen. Folglich sind einige immer unterfordert. Spannend ist dann immer, diesen Schülern spontan attraktive Aufgaben zuzuteilen. Klappt nicht immer, aber immerhin teilweise.
Nächste Woche werden die Ergebnisse der Projektarbeiten präsentiert. Ich bin schon sehr gespannt, denn das, was ich bisher sah ist wirklich gut. Ich werde meinen Chef und meinen Ausbildungslehrer mal einladen, sich das auch anzusehen.
Für das e-learning habe ich auch wieder die Führungsrolle in der Klasse übernommen. Durch das direkte Verteilen von Aufgaben, die angesagt benotet werden, wird das Schüler wiki sich jetzt ständig weiterentwickeln.
Zu den Modulen geht es immer noch per Bahn, was mir morgen Früh wieder ein Frühstück in einem netten kleinen spanischen Kaffee einbringt und ich danach viel lesen kann. Da kann dann einiges an Input für die zu entwickelnde Hausarbeit gewonnen werden. Die Rückfahrt nutze ich dann zur Vorbereitung auf meine Klausur am Montag. Samstag dann erst mal wieder richtig handwerklich arbeiten. Das wird schön, so mal einen Tag ohne Schreibtisch.
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msa - 26. Jun, 21:45
Manchmal merke ich gar nicht, dass ich einzelne Aufgaben nicht mag. So wie gerade jetzt, wo ich mich hingesetzt habe um die Notengebung der Berufsfachschule zu erarbeiten. Morgen möchte ich den Schülern Infos dazu geben und danach auch den Klassenlehrer mit den notwendigen Listen überreichen. Was habe ich bislang getan? Ich habe mir eine Liste erstellt, was ich denn eigentlich in der Berufsvorbereitung im letzten halben Jahr so „durchgenommen“ habe. Daraus sollte ein kleiner mündlicher Test werden, mit dem diese Schüler sich morgen noch einmal von ihrer besten Seite zeigen können. Wenn ich die Noten nur auf die bisherigen Hausarbeiten beziehe, dann sieht das nicht wirklich toll aus. Nun bin ich jedoch erstaunt, wie viel Inhalt wir tatsächlich geschafft haben. Die Liste ist lang und ich bin beeindruckt, denn gefühlsmäßig war ich anderer Meinung. Mal sehen, zu welchen Themen die Schüler morgen auch noch was einbringen können.
Nebenbei werden wir morgen auch an der Sozialkompetenz arbeiten. Wir probieren mal ein Planspiel aus, dass meine Kollegen in einem IQSH Modul erarbeitet haben. Somit gibt es morgen „nur“ zwei Themen. Ein Planspiel und eine Stoffwiderholung mit Hilfe eines Tests. Vielleicht besser Quiz genannt, um unangenehme Assoziationen zu vermeiden.
Schwierig ist es in dieser Klasse vor allem, weil man einige Schüler nur sehr selten zu Gesicht bekommt.
Aber zurück zur Notenliste für die BF. Das geht gleich lost und zur Motivation werde ich auch hier mal eine Liste vorbereiten, die als Test (nein Quiz) der letzten Monate verwertbar wird. Thematisch sollten wir uns eigentlich mit Bewerbungen befassen, da meine Vertretung in der letzten Woche allerdings die Arbeitsaufträge zum Terrorismus nicht verteilt hat, müssen wir erst noch dieses Thema abschließen. Bewerbungen dann nächste Woche.
Und sonst? Die Exkursion zur Lufthansa muss weiter geplant werden, Mittwoch geht es nach Schleswig und ich habe mal wieder kein Fahrzeug. Freitag wird in Flensburg getagt und Lars will mit mir zusammen das Konzept der gemeinsamen Hausarbeit dem „Dozenten“ vorlegen. Mein Ausbildungslehrer meint, dass wir uns da (zu) viel vorgenommen haben. Mal sehen. Inhaltlich stelle ich das auch mal näher dar.
Demnächst werde ich eine Infoveranstaltung für meine Kollegen zum Lo-Net2 anbieten und hoffen, dass mehrere Klassen danach damit arbeiten dürfen. Meine eigene Klasse findet allmählich den Draht zu den Vorteilen einer elektronischen Lernplattform. Zumindest habe ich dieses Gefühl. Ich muss nur aufpassen, dass meine Begeisterung nicht in deren Überforderung endet.
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msa - 23. Jun, 15:12
Heute Abend habe ich mir vorgenommen, mal zu überprüfen, ob ich meinen Azubis den auch schon dass vermittelt habe, was laut Lernplan bereits absolviert sein sollte. Mein Ausbilder sagte zwar heute zu mir, nachdem ich ihm meine „Bauchschmerzen“ zur „Lernzielerreichung“ geschildert habe, das man es nie schaffe, alle Inhalte in der kurzen Schulzeit unter zu bringen. Das macht mich aber nicht glücklicher, wenn auch etwas entspannter. Er hat schließlich deutlich mehr Erfahrung als ich.
Also geht es los. Lernfelder und Inhalte sichten und abstreichen, was schon „gelaufen“ ist. Dann eigentlich noch den zweiten Beruf prüfen, aber halt. Es gibt da doch den internen Stoffverteilungsplan, nach dem ich arbeiten soll. Der enthält zwar auch die Bezeichnungen der Lernfelder, wenn auch nicht durchgehend, schlägt aber vor, wer welchen Inhalt dem Schüler vermitteln soll. Hier sind sogar die Inhalte der betrieblichen Ausbildung und der Überbetrieblichen Ausbildung mit verzeichnet. Schön auch, dass dieses Dokument eine Absprache zwischen den Betrieben und unserer Schule ist. Somit sollten doch alle zufrieden sein.
Mein Problem, dass ich die Lernfeldinhalte nicht so einfach diesem Plan zuordnen kann. Mein Problem, dass ich zeitlich teilweise anders strukturiert habe. Mein Problem, dass die Inhalte der Abschlussprüfungen teilweise andere sind, als die Schwerpunkte der einzelnen Lernfelder. Mein Problem, dass Ausbilder und Schüler (und Lehrer?) den Lernfeldansatz nicht durchblicken. Mein Problem, dass ich demnächst wieder Zeugnisse nach schleswig-holsteinischer Vorgabe schreiben muss und dann Lernbereiche statt Lernfelder benoten muss.
Genug gelästert. Ich werde das jetzt formalistischer sehen und mal wieder den Ausbildungsplan der Region nehmen und danach den aktuellen Stand überprüfen und das nächste Jahr planen, Mein Pro, neun meine Herausforderung lautet: Wie verteile ich die Inhalte vernünftig auf verschiedene Lehrer und vor allem, wie stelle ich fest, dass diese Lehrer dann auch das unterrichten, was ich meine, das das unterrichtet werden müsste?
Ich mache das ungern, aber ich verschiebe die weitere Arbeit daran auf Freitag, nach einem Gespräch mit meinen Kollegen. Tipps holen.
Jetzt noch einige Lerntipps zusammentragen. Viele gute Freunde haben mir dazu einiges geschickt und ich denke daran. Eine kleine Lernfiebel für die Schüler zu kreieren. Liest sich jedenfalls bislang schon besser als viele teure Bücher mit guten Ratschlägen.
Ach ja. Heute war es lustig. Ich habe das erste Mal Englisch unterrichtet. Na ja, so richtig Unterricht war das nicht, aber ich habe vielleicht einige Anregungen zum leichteren erlernen einer Sprache geben können. Zumindest war die Stimmung entspannt und die Schüler haben mitgearbeitet.
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msa - 17. Jun, 20:55
Heute waren wir im gesundheitsamt. Die Dame und der Herr vor Ort haben wirklich gute Arbeit geleistet. In einer recht überschaubaren Gruppe junger Leute wurde eine offene und anregende Diskussion über Suchtgefahren geführt. Wenn diese Schüler sonst auch nur 20 Minuten diskutieren mögen, bis sie unruhig werden, so waren es hier über 60 Minuten am Stück.
Ich denke, das war gut und wichtig.
Gestern: Schwimmlehrer Lehhrprobe. Ja, ich habe bestanden. Jetzt noch zwei Prüfungen bis zur Urkunde. Heute Abend noch etwas Theorie büffeln und sobald der Muskelkater des gestrigen Trainings abgeklungen ist wieder ins Wasser springen.
Auch gestern: Endlich mal wieder mit ANni einen Kaffee getrunken. Schöne Zeit im Campus Cafe gehabt. Schade, dass diese Freunde und Uni Bekannten jetzt alle so weit weg wohnen. Aber schön, wenn wir uns dann doch noch so einiges zu erzählen haben.
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msa - 17. Jun, 15:44
Das war heute anstrengend aber gut. Ich habe mal eine „neue“ Struktur nach Janssen ausprobiert. Ich habe den Armutsbericht, bzw. die derzeitige Diskussion um diesen Bericht zum Anlass genommen und daraus eine Konflikt-Didaktik (so nennen ich das mal) erarbeitet. Das war ganz interessant. Das Thema ist allerdings so „groß“ geworden, dass wir mit 90 Minuten nicht ausgekommen sind. Wir haben aber ein Zwischenergebnis erreicht und können daran ansetzen.
Ich denke, ich wollte auch (mal wieder) zu viel gleichzeitig erreichen. Die öffentliche Diskussion um diesen Bericht sollte betrachtet werden. Der Bericht selber sollte bekannt werden, Armut und Reichtum waren zu definieren, die Schüler missten sechs Seiten Pressetexte lesen und sie durften die für sie unbekannte Methode „Fishbowl“ kennen lernen. Ganz „nebenbei“ habe ich sie auch noch gezwungen, auf ihre Tische zu verzichten. Ohne diesen „Schutz“ ist man ja viel offener….
Hätte ich das vorher mal so aufgeschrieben, dann wäre die Reduktion stärker ausgefallen. Aber was soll man weglassen?
Einige Änderungen, gerade in Punkto Effizienz werde ich für das nächste Mal mit dieser Struktur einführen. Die Struktur hat mich dazu verleitet, sehr viele Methoden anzuwenden, damit die einzelnen Schritte voneinander getrennt sind. Das Präsentieren der Gruppenergebnisse als Folien auf dem OHP ist nicht nötig, da sowieso noch die Diskussion im Fishbowl geführt wird. Ich muss dann nur eine adäquate Methode finden, damit sich die Gruppen auch genötigt fühlen, die erarbeiteten Punkte zu notieren.
Was sehr gut war, das ist der Einsatz von zwei Protokollanten, die heute direkt nach der Stunde die Ergebnisse für alle sichtbar im wiki der Klasse dargestellt haben. Wir nutzen seit heute das wiki der lo-net2 Plattform. Ist einfach und brauchbar und für Schulen kostenfrei.
Zum e-learning noch eine Anmerkung. Das ist für den Lehrer wirklich aufwendig. Die Administration, die Nachfragen nach den Funktionen und die Überzeugungsarbeit, das Netz auch zu nutzen, sind das Eine. Hinzu kommt aber auch noch, eine geschickte Zusammenstellung von Informationen für die Schüler zu erarbeiten. Plötzlich können sie alles elektronisch bekommen, also sollen sie doch auch. Vielleicht kann ich ja bald viele Kopien einsparen ;). Bis dahin ist es viel Arbeit.
See you
PS. Infos zu
Bernd Janssen und meine "
wipo-Planung-ME07-nach-Janssen_Armutsbericht (pdf, 26 KB)" als Link hier.
msa - 12. Jun, 19:56
Heute hat mich die Chefsekretärin glücklich gemacht. Nachdem wir ja schon einmal zu einer Veranstaltung erschienen sind, die dann nicht stattfand hat sie uns heute rechtzeitig informiert. Jetzt fällt zwar eine Fortbildung aus, aber diese Zeit kann ich gut für andere Unterrichtsplanungen gebrauchen. Und die Fahrerei mit nicht vorhandenen Autos fällt auch weg. Morgen geht es dann wie gewohnt per Bus nach Itzehoe.
Der VW nervt weiter. Auf die Verkaufsanzeigen reagiert niemand und nun haben wir auch noch den Schlüssel verloren. Einen Zweitschlüssel gibt es leider nicht. Wenn uns die Kiste nicht schon so teuer gekommen wäre würde ich sie verschrotten wollen. Aber jetzt muss ich erstmal versuchen etwas von dem Geld zurück zu bekommen. Donnerstag erfolgt der erste Sparschritt: Abmeldung. Danach vielleicht in Teilen verkaufen? Mal sehen.
Gleich geht es an die Ausarbeitung zu WiPo. Thema Armutsbericht und Hinführung zum Sozialstaat Deutschland. Danach die Elektrotechnik Hausarbeit vorbereiten und mit Lars abstimmen.
Nachmittags geht es dann mit Familie und Freunden ins Schwimmbad. Ein wenig Kinder unterrichten, dann etwas mehr selber trainieren, denn das Rückenkraul beherrsche ich noch nicht wirklich. Die Prüfung steht in drei Wochen an. Prüfungsvorbereitung im sonnigen Freibad hat ja auch was. Nächsten Montag dann die Lehrprobe. Auch dazu muss noch etwas geplant und vor allem verschriftlicht werden.
Den Energieberater schiebe ich noch etwas auf, nachdem ich gestern gelesen habe, wie aufwändig diese Ausbildung werden kann. Ich denke, ich versuche erstmal, mich selber entsprechend zu beraten und unser eigenes Haus zu analysieren. Wenn das Spaß macht, dann geht es weiter. Vermutlich kann man daraus sogar noch einen Wirtschaftsunterricht für die Berufsfachschule Wirtschaft gestalten. Diese Klassen werde ich wohl ab August unterrichten.
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msa - 9. Jun, 09:40
Die anstrengende Woche ist zu Ende. Das WE war entspannend (Kinderfest) und erfolgreich zugleich. Gestern haben wir die Steuererklärung erledigt und auch noch einen Großteil des Büros aufgeräumt un neu organisiert. Heute waren wir viel draußen und haben mit den Kindern gefeiert. Danach erfolgreich eine nicht ganz so erfolgreiche Klassenarbeit korrigiert und jetzt ein kühles Bier, natürlich Flensburger Dunkel genießen. Da kann der Montag kommen.
Gleich schaue ich noch mal nach den Bedingungen, die ich als ggf zukünftiger nergieberater erfüllen muss, danach gehts ins Bett. Morgen Vormittag dann noch den Unterricht für Dienstag zuende gestalten / planen. Und Für Donnerstag zumindest den WiPo Unterricht schriftlich ordentlich planen. Ich bekomme schließlich Besuch.
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msa - 8. Jun, 21:47