Arbeitsstudien

Ich finde Arbeit interessant, ich könnte den ganzen Tag zusehen. So sagen viele Menschen. Ich habe die Gelegenheit gerade mal wieder genutzt und versucht, mich mit einem Bekannten länger zu unterhalten und gleichzeitig die Jugendzeit neu zu erleben. Mit meinem Vater durfte ich als Kind öfter mal mitfahren. Als Fernfahrer bereiste er fast täglich Deutschland und diese dreitägigen Touren habe ich immer geliebt. Mit Heino konnte ich das jetzt auch mal wieder erleben, aber das war irgendwie völlig anders. Die belegten Brote, wie früher mit Spiegelei, schmeckten nicht mehr so wie damals. Die Lastwagen gleichen heute eher einem Firstclass ICE Abteil und der Wagen fährt mit Automatik, Klimaanlage und Tempomat. Zielerreichung per Navi und die Lärmbelästigung im Innern ist geringer als bei unserer Familienkutsche. Nur die Warterei vor den Lagerhäusern ist noch die Gleiche. War eine schöne Abwechslung, mal wieder was anderes zu sehen, als meine kleinen Baustellen zu Hause und den Schreibtisch für die Prüfungsvorbereitung. Auch habe ich bestätigt, das dies ein Beruf ist, den ich nicht als Alternative wählen würde, wenn ich auch gerne mal einige Tage so eine große Kiste fahren möchte. Aber da finde ich sicher noch mal Gelegenheit. Immerhin habe ich auch mal einen neuen Tagesablauf versucht. Um 20:30 ins Bett, 1:0 Uhr aufstehen und bis 0:30 Uhr wach bleiben. Das liegt mir weniger, als das in FL eingeübte Schlafverhalten.
Gerade habe ich erfahren, dass ich neue Leser dieses Bolgs habe. Seid gegrüßt, ich gebe mir Mühe, nicht nur belangloses zu schreiben. Gelernt habe ich außerdem, dass ich nicht telefonieren und chatten gleichzeitig beherrsche. Beides für sich ist ja schon schwer genug. Neele, wie machst Du das immer?
Irgendwie komisch. Ich bin noch immer nicht im Prüfungsstress und das, wo die Zeit immer knapper wird. Heute habe ich vielleicht zwei Stunden was für die Prüfungen getan, den Rest der Zeit habe ich gebastelt und weitere kleine Baustellen bearbeitet. Ich komme voran, das ist schön. Ich spüre meinen Körper, auch das ist schön (bis zu einem gewissen Grade). Ich bekomme schon die ersten neuen Ideen, ob das schön ist, weiß ich noch nicht. Als ich heute Bea erzählte, dass ich im nächsten Jahr drei Feuerwehr Lehrgänge absolvieren möchte, erklärte sie mich für verrückt. Ich hätte doch sicher genug mit dem Referendariat zu tun und könne den Rest der Zeit doch mal mit der Familie verbringen. Das war deutlich. Aber ich glaube, dass ich mehr Zeit mit der Familie, speziell mit Kim verbringe, als viele andere Väter. Auch glaube ich noch nicht daran, dass das Referendariat so anstrengend wird.
Nächste Woche erstmal Trainingslager in FL. Danach habe ich entweder Prüfungsstress oder werde entspannt meinen Unterricht für die Mechatroniker und Elektroniker vorbereiten. Am Freitag spätestens möchte ich dann auch meine Examensarbeit beim Prüfungsamt wissen. Ich hoffe, meine Korrekturleser finden mal Zeit und Lust, sich des Textes anzunehmen. Nicht, dass es da dann doch noch Hektik gibt.
Und eine weitere Arbeitsstudie ist auch schon geplant. Die Flens Brauerei werden wir am 23. besichtigen. Das wird ein schöner Abend zum entspannen.
Morgen dann Hamburg mit Bosch, Ikea, Markus, Hilde, Dom und Frank. Endlich mal wieder ein ruhiger Tag.

See you

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