Kinder bestimmenviele Leben

Ist das nicht schön, wenn es so ist? Manche Eltern sind da sicher anderer Meinung, denn die Kinder stören doch auch oft – tun sie das wirklich?
Heute war ein schöner Tag, ich kam kaum zum Lernen für meine bevorstehende Klausur. Am Vormittag bastelten wir eine Zauberkiste, danach wollte ich Kim überreden, mit mir in die Werkstatt zu kommen. Da Kim sich aber nur selten (oder nie?) überreden lässt, kam der Zufall zur Hilfe, denn nachdem wir etwas zur Oma bringen mussten (sie wohnt im Nebenhaus), wollte Kim gerne dort bleiben. Das war gut, denn so konnte ich doch eine Stunde arbeiten. Als ich merkte, dass Oma den Fernseher als Kindersitter einsetzte, nahm ich unsere Tochter wieder mit, weiteres Basteln war angesagt. Nach dem Mittag kamen neue Bekannte vorbei, um mit uns zum Kinderfasching zu gehen, ich nutzte die Übergangszeit für 40 Minuten am PC (habe ich eigentlich was für die Uni geschafft?). Fasching in der Nachbarstadt, das war eigentlich recht schön, nach zwei Stunden wollten wir gehen, aber wie durch ein Wunder wurden unsere Kinder plötzlich fröhlich und tanzten, spielten, lachten. Vorher waren sie alle am meckern, zicken und wollten nichts machen. Ist interessant, denn seit zwei Wochen freut sich Kim auf das Fest, nur wenn es beginnt, hat sie keine Lust mehr. Also sind wir noch zwei Stunden geblieben. Ihre Freundin haben wir dann zuhause bei uns gleich noch mit Eltern zum Tee eingeladen. Weil die Töchter aber so toll spielten, habe ich noch schnell Abendessen gekocht und wir haben lange geklönt. Dan wurden die Kids müde und wir konnten den Abend beenden. Jetzt endlich an den PC und was für die bevorstehende Klausur tun. Lust habe ich nicht mehr, zu viel Bier auch intus, eigentlich möchte ich viel lieber alte Fotos anschauen, verstehen tue ich die Texte zur Weiterbildungstheorie heute auch nicht richtig. Also, schnell Blog schreiben, einige Mails lesen, Hörspiel bearbeiten und dann aufs Sofa. Morgen ist ja auch noch ein Tag und die Klausur noch so weit weg.
Morgen Früh werde ich aber arbeiten, bestimmt, vielleicht an dem Excel Projekt CD05. Wenn nicht das Kind wieder meine Welt bestimmt. Nachmittags hat sie es ja quasi schon bestimmt, denn durch Kim habe ich Manuela kennen gelernt, ihr Mann spielt gerne Schach, hat keine Gegner und morgen Nachmittag Zeit. Wahrscheinlich ist der Tag damit auch verplant.
Kind sein war schön, Kind haben ist schön.
See you
redfranko - 11. Feb, 17:00

Einspruch Euer Ehren, ich finde Ihre Überschrift nicht korrekt formuliert. M.E. müsste es heißen "Kinder bestimmen das elterliche Leben". Denn mein Leben bestimmen sie nicht ... ;-)
So, so, und Du gehst nun also "schach-fremd". Na ja, wirst schon sehen, was Du davon hast.

Trackback URL:
https://msa.twoday.net/stories/3305631/modTrackback

Suche im blog

 

Aktuelle Beiträge

Finanzamt
Die machten schon immer wie es für sie am besten passt.
Weiterbildung (Gast) - 31. Jan, 10:00
welcher Verbraucher achtet...
Selbst die reichen Verbraucher unserer westlichen Welt...
msa - 15. Nov, 23:20
Globalisierung
Ich denke im Prinzip ist die Globalisierung nicht schlecht...
Christian (Gast) - 2. Nov, 18:23
Mr Vertigo
eine Kurzbeschreibung: Im Jahr 1927 hat der Jahrmarkt...
Marianne Kempel (Gast) - 8. Okt, 14:22
Mr Vertigo?
Worum geht es denn da? Woher kennst Du "Tod und Teufel"?
msa - 7. Okt, 19:09

Web Counter-Modul

Archiv

Februar 2007
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 2 
 3 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
11
12
14
16
17
18
20
21
22
23
24
25
27
 
 
 
 
 

Berufsplanung Lehrer
Formalismus
Handwerk
Hausarbeit ET
Pädagogik
Politik
Privat oder so
Schwimmlehrer
Studium
Vorbereitungsdienst
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren