Sonntag, 4. Februar 2007

Nachhaltigkeit

Was bedeutet denn dieses Schlagwort eigentlich? Jede Diskussion, die wir darum führen führt in weitere Richtungen. Ok, historisch soll der Begriff mal aus dem Bereich der Forstwirtschaft stammen, dieses ist so oft zu lesen, dass es alleine dadurch eine anerkannte Tatsache wird. Diese Bedeutung ist aber auch die Unwichtigste, außer, dass daran die Grundidee abgelesen werden kann. Es soll nur so viel …….. genutzt werden, dass auch morgen noch eine ausreichende Nutzung möglich ist. Dies ist eine wirtschaftliche Maxime, die mittlerweile auch den Umgang mit der Natur erfasst hat. Heute reden wir hauptsächlich über ökologische Themen, wenn wir von Nachhaltigkeit sprechen. Vergessen wird manchmal, dass jede Handlung, zum Beispiel den PC zu nutzen, Ressourcen (ver)-braucht, die jemand anderes auf dieser Welt zum Überleben bräuchte. In diesem Sinne könnte Nachhaltigkeit auch im Sinne einer auf heute bezogenen gerechten Verteilung der Lebenschancen auf der Welt betrachtet werden.
Um sich selber zu testen (manchmal hilft ja ein schlechtes Gewissen weiter) gibt es einige Tests im Internet. Auch ein aktueller Tagesschau Bericht über die UN Bestrebungen, eine eigene Umweltschutzorganisation ins Leben zu rufen ist zu diesem Thema sehenswert.
In Deutschland wird die Nachhaltigkeitsdiskussion schon seit Jahren auf Grundlage einer offiziellen politischen Definition geführt. Diese Definition sollte helfen, die alleinige Ökologiebetrachtung zu minimieren. Das Thema soll Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Ökologie abdecken.
Die Brundland-Kommission (1987) hatte mal definiert: „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen“
Ich als zukünftiger Lehrer fühle mich dem Sokratischen Eid, auf den wir (leider?) nicht verpflichtet werden, verbunden. Dieser von Hartmut von Hentig verfasste Eid ist für eine Nachhaltige Bildung und Erziehung sicherlich hilfreich.
Sokratischer Eid (Auszug):
„Ich verpflichte mich, nach meinen Kräften dafür zu sorgen, dass die kommende Generation eine Welt vorfindet, in der es sich zu leben lohnt und in der die ererbten Lasten und Schwierigkeiten nicht deren Ideen, Hoffnungen und Kräfte erdrücken „
Ich gehe jetzt weiter studieren, vielleicht lerne ich ja heute noch was.
See you

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